Vom 20.-22.Juli 2018 findet die Aktionspräsenz der SDAJ und DKP vor dem Fliegerhorst Büchel bei Cochem (RLP) statt. Sie ist damit Teil einer mehrwöchigen Veranstaltung, unterstützt von vielen Organisationen der Friedensbewegung.

Die am 12. Juli stattfindende Veranstaltung von SDAJ und DKP Trier soll auf die Stützpunkte der NATO, im speziellen der USA und der Bundeswehr in unserer Region und auf die zunehmende Militarisierung generell aufmerksam machen.

Dazu haben wir einen Referenten eingeladen, der uns über die Situation an der US-Airbaise in Spangdahlem in der Eifel (Entfernung vom Komplex – Infoladen Trier: 31km) aufklären wird.
Außerdem zeigen wir im Anschluss und natürlich genügend Raum für Diskussionen) den antimilitaristischen DDR-Film „Die Abenteuer des Werner Holt“ (DEFA, 1965)

Los geht’s ab 20Uhr im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7, Trier-West

Wir freuen uns auf Euch beim Vortrag und in Büchel. 😉

In aller Öffentlichkeit werden die kommenden Kriege vorbereitet. Diese werden stattfinden um die ökonomischen
und militärischen Interessen der mächtigsten imperialistischen Zentren durchzusetzen und zu sichern. Der Öffentlichkeit allerdings wird dieses Geschehen als „Friedenssicherung“ und „Schutz vor Terror“ verkauft.

Mitte Februar 2018 hat die NATO den sofortigen Aufbau neuer militärischer Infrastrukturen beschlossen. Unverkennbar mit der Absicht, einen Aufmarsch gegen Russland jederzeit zügig in Gang setzen zu können. Schon seit 2016 stehen erstmals seit der Befreiung vom Faschismus wieder deutsche Panzer unmittelbar an der russischen Grenze.
In einigen Bereichen ist unübersehbar, dass der deutsche Imperialismus sein militärisches Gewicht erhöht und seinen Einfluss vergrößert (so z. B. auch in Afrika).

Ein Mosaikstein in dieser strategischen Planung heißt: Atomwaffenlager Büchel! Der Abwurf der dort lagernden US-Atombomben wird von deutschen „Tornado“-Piloten geübt. In den nächsten Jahren sollen die Atomwaffen modernisiert, d. h. durch neue Bomben mit größerer Zerstörungskraft, ersetzt werden.
Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) und die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) beteiligen
sich seit 2016 an der jährlich stattfindenden 20-monatigen Aktionspräsenz der Kampagne „Büchel – atomwaffenfrei“. Von März bis Oktober finden Aktionen der unterschiedlichsten Art gegen das Atomwaffenlager statt.
2018 wollen wir mit noch mehr Menschen nach Büchel fahren, um die Anti-Atomwaffen- und Friedensbewegung
zu unterstützen. Mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen machen wir das Wesen von Rüstung und Krieg
als Instrumente kapitalistischer Interessen erkennbar.

Die Aktionstage der Kommunistinnen und Kommunisten vom 19. – 22. Juli 2018 statt. Wir planen Veranstaltungen, Aktionen und Unterschriftensammlungen, die auch dazu dienen soll, uns im Rahmen der Kämpfe der Friedensbewegung einzubringen und diese mit unseren
marxistischen Positionen zu stärken.
Aktuelle Informationen finden sich auf www.dkp-rlp.de.

Hier können Anfragen für Schlafplätze ebenso wie Ideen für Aktionen und Programm eingebracht werden. Alles
erforderliche – Verpflegung, Übernachtung – wird kollektiv organisiert.

Allen, die kommen, um die Profit- und Kriegsinteressen der Herrschenden anzugreifen, versprechen wir aktionsreiche Tage in kämpferischer Stimmung und bester Laune!
Rheinland-Pfalz spielt in den militärischen Planungen der NATO und der Bundeswehr schon seit Jahrzehnten
eine besonders herausragende Rolle. Die Dichte an militärischen Anlagen ist beispiellos. Ausser dem Fliegerhorst Büchel mit den dort lagernden Atomwaffen haben wir mit der Airbase Ramstein eine weitere zentrale militärische Einrichtung, von der aus z. B. die Drohneneinsätze der USA weltweit gesteuert werden. Hinzu kommen weitere Flughäfen, Munitionslager, Kasernen und
sonstige militärische Einrichtungen, die für die Kriege Deutschlands und der NATO von Bedeutung sind.

Die DKP und die SDAJ Rheinland-Pfalz kämpfen seit ihrer Gründung vor fünfzig Jahren als Teil der Friedensbewegung dagegen, dass Rheinland-Pfalz als Flugzeugträger der NATO und des deutschen Militarismus missbraucht wird.

Wir fordern:

STOPP DER NUKLEAREN AUFRÜSTUNG IN DEUTSCHLAND!
ABZUG DER US-ATOMBOMBEN AUS BÜCHEL!
VERBOT ALLER ATOMWAFFEN!

Deine Unterschrift für den Frieden:

Die Bundesregierung plant, wie von der NATO beschlossen, die Militärausgaben bis 2024 auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu erhöhen. 2 %, das sind insgesamt 75 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so u. a. bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung und ökologischem Umbau. Gleichzeitig steht hinter der Erhöhung der Militärausgaben die Erweiterung der Kriegführungsfähigkeit der Bundeswehr und damit die Stärkung des deutschen
Imperialismus. Diesen Aufrüstungsplänen gilt es sich entgegenzustellen.
Informieren und unterzeichnen auf:
ABRUESTEN.JETZT

Aktionen in Büchel:

Freitag, 20.Juli 2018

– 10 UHR AKTIONEN
vor dem Fliegerhorst Büchel/Rheinland-Pfalz

– 18 UHR „RÜSTUNGSKONVERSION“
Veranstaltung mit Anne Rieger
(Bundesausschuss Friedensratschlag)

Samstag, 21.Juli 2018
– 14 UHR KUNDGEBUNG
vor dem Haupttor des Fliegerhorstes mit Vertreterinnen und Vertretern Kommunistischer Parteien aus Deutsch-
land, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden

– 18 UHR „GESCHICHTE UND ERFAHRUNGEN
DER FRAUENFRIEDENSBEWEGUNG“ Gespräch mit Kommunistinnen, autonomen und pazifistischen Frauen

– 21 UHR WORKING CLASS SONG NIGHT

Aufruf zum Protest gegen das Atomwaffenlager in Büchel!

 

Erfolg

ist machbar!

Vor etwas mehr als 35 Jahren erfuhr die Öffent-
lichkeit von der Existenz riesiger Giftgaslager
der US-Armee. Ein Arsenal an Massenvernich-
tungswaffen mitten in der idyllischen Pfalz. Die
damalige Friedensbewegung nahm die Forde-
rung nach der sofortigen Schließung des Gift-
gaslagers und Abtransport der C-Waffen sofort
auf, der Widerstand wurde in der Region und da-
rüber hinaus mobilisiert. Eine ganz bedeutende
Rolle spielte hierbei der damalige DGB-Vorsit-
zende Julius Lehlbach. Mit gemeinsamer Kraft
konnten Friedens- und Gewerkschaftsbewe-
gung die Forderung durchsetzen!

Es war Julius Lehlbach, der auf der Straße
aber auch vor Gericht für die Sache kämpfte und
mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfas-
sungsgericht die Bundesregierung unter Druck
setzte, sich in der NATO für die Forderung ein-
zusetzen. Die damalige Friedensbewegung hat
längst nicht alle Forderungen durchsetzen kön-
nen aber z.b. erreicht, das chemiewaffenfreie
Zonen durchgesetzt wurden. 1990 wurden die US-amerikanischen C-Waffenlager in der Pfalz aufgelöst.

85% sagen: Atomwaffen raus – wir auch.

Wir leben in einer Zeit, in der die Gefahr eines
Weltkrieges wächst, nicht zuletzt aufgrund von
Aggressionen seitens der NATO. Rheinland-Pfalz,
genau genommen der Fliegerhorst Büchel in
der Eifel, ist Schauplatz einer dieser Aggressio-
nen. Die Rede ist von der angestrebten Aufrüs-
tung von dort gelagerten US-Atomwaffen, die
im Kriegsfall im Rahmen der sogenannten „nuk-
learen Teilhabe“ an die Bundeswehr übergeben
werden sollen.
Laut Umfragen sprechen sich 85 % der deut-
schen Bevölkerung für einen Abzug der Atom-
waffen aus Deutschland aus. Diesem Wunsch
steht allerdings die NATO-Kriegspolitik entge-
gen. Die Bundesregierung macht keine Anstal-
ten, den im Jahr 2010 vom Bundestag getroffe-
nen Beschluss über den Abzug der Atomwaffen
umzusetzen. Während über die Existenz von
US-Atomwaffen in Deutschland ein Mantel des
Schweigens gelegt wird, beschloss die US-Re-
gierung, diese nicht abzuziehen, sondern sogar
zu modernisieren. Dabei sollen 70 Millionen
Euro aus deutschen Steuergeldern dazu ver-
wendet werden, den Luftwaffenstützpunkt Bü-
chel den Erfordernissen der für den atomaren
Erstschlag angepassten Bomben anzupassen.In Medien und Politik wird eine Bedrohung
Deutschlands durch Russland herbeifabuliert,
der angesichts der Unzuverlässigkeit des neu-
en US-Präsidenten mit eigenen EU- und sogar
deutschen Atomwaffen entgegnet werden
müsse. Wir Kommunisten warnen davor, dem
auf dem Leim zu gehen. Atomare Aufrüstung
schafft keinen Frieden, sie schafft Kriegsgefahr.
Die Antwort auf die aggressive US-amerikani-
sche Atompolitik kann nicht die Diskussion um
deutsche Atomwaffen sein.
Die einzige Lösung ist:
– Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland – jetzt!
– Schluss mit der deutschen „nuklearen Teilhabe“ am Atomwaffenarsenal der USA!
– NATO raus aus Deutschland – Deutschland raus aus der NATO!

Die Stationierung und Aufrüstung von Atom-
waffen in Deutschland und Europa ist Teil ei-
ner Gesamtstrategie. Die „nukleare Teilhabe“
Deutschlands ist dabei ein zentraler Hebel, die
militärische Potenz Deutschlands zu erhöhen
und gleichzeitig die Aufrüstung der Bundeswehr
voranzutreiben. Die Grundlage dafür bildet die
Mitgliedschaft Deutschlands in der NATO, von
der längst klar ist, dass sie kein Verteidigungs-
sondern ein Angriffsbündnis ist.

Büchel dichtmachen!

Im letzten Jahr hat sich die DKP im Rahmen der
Kampagne „Büchel ist überall – atomwaffenfrei
jetzt!“ an den Aktionswochen vor dem Flieger-
horst beteiligt, auf welchem die 20 US-Atom-
bomben eingelagert sind, welche im Kriegsfall
von Bundeswehrpiloten abgeworfen werden
sollen. In diesem Jahr ruft die DKP wieder zu Ak-
tionen vom 22. – 25. Juni 2017 in der Eifel auf.
Wir laden insbesondere die Menschen in Rhein-
land-Pfalz dazu ein, sich diesen Protesten anzu-
schließen. Es muss Schluss damit sein, dass un-
ser Bundesland als Flugzeugträger missbraucht
und zum Ausgangspunkt von aggressiven Pro-
vokationen wird. Unser Ziel lautet auch in die-
sem Jahr: Büchel dichtmachen!
Du möchtest Dich an der Aktion in Büchel vom
22. – 25. Juni beteiligen?

Einfach eine Mail an pv@dkp.de

Solidarisch demonstrieren mit der DKP die Nieuwe Communistische Partij-NCPN (Neue kommunistische Partei der Niederlande), PTB/PDA (Partei der Arbeit Belgiens), KPL – d’Kommunisten (Kommunistische Partei Luxemburgs)

außerdem werden neben der SDAJ auch die Jugendverbände Communistische Jongerenbeweging (Kommunistische Jugendbewegung der Niederlande), JCL – Déi jonk Kommunisten (Kommunistische Jugend Luxemburgs) und die Comac (Belgien, angefragt) teil.

Wisefest 2015

Am Samstag waren wir auf Einladung unseres Schwesterverbandes JCL zu Gast auf dem Pressefest der Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek, dem Wisefest der Kommunistischen Partei Luxemburgs. So sah unser Infotisch aus – keine Sorge, wir saßen auch mal dahinter 😉

Am vergangenen Wochenende fand das Jugendcamp der Gewerkschaftschaftsjugend von ver.di Rheinland-Pfalz/Saarland in Orscholz statt. Auch die SDAJ Trier war dort mit einem Stand vertreten und zeigte ihre Solidarität mit den klassenkämpferischen Bestrebungen der organisierten Arbeiterjugend.

Pfingstcamp West 2013

An Pfingsten schon was vor?
Letzter Aufruf!

Für Revolutionäre, Fußballspieler, Wissbegierige, Veganer und ihre fleischessenden Freunde, Vollzeitcamper und Kurzzeitbesucher. Für die, die bleiben bis das letzte Bier über die Theke gegangen ist, für Arbeiterlieder-Ultras und die, die am Lagerfeuer Marx Ideen diskutieren. Für Konzertgänger und Filmliebhaber, für Diskutanten und Zuhörer. Für einfach vier Tage Urlaub machen und den Beweis, dass Politik und Spaß sich nicht ausschließen haben wir einen Vorschlag:

Vom 17.-20. Mai 2013 veranstalten wir, die SDAJ, mal wieder ein Pfingstcamp! Auf dem Gelände des Haus Coerde in Münster wird es drei Tage lang unter dem Motto „Grundrechte erkämpfen – die Zukunft muss sozialistisch sein!“ eine bunte Mischung aus politischem Programm, Sport, Spaß und Konzerten geben.

Ihr wolltet schon immer wissen wie der Sozialismus auf Cuba aussieht und sich zurzeit entwickelt oder was die Arbeiterjugendlichen in Deutschland im vergangenen Jahr für Kämpfe geführt und jetzt noch vor sich haben? Für wen und mit wem eigentlich Kämpfe in der Kommune geführt werden, was sozialistische Schülervertretung ist, ob der Iran nach Syrien und Mali zum nächsten Kriegsschauplatz wird und warum die Frauenfrage eine Klassenfrage ist? Diese und viele weitere Fragen wollen wir in Workshops und Diskussionsrunden tagsüber mit euch angehen. Abends geht es mit Konzerten von Memoria, The Coconut Butts, Kai Degenhardt, Cunning Mantrap und Prime Time so wie Disko und Cocktails bis tief in die Nacht weiter.

Wir sehen uns an Pfingsten!

Für mehr Infos klickt einfach auf http://west.sdaj-pfingstcamp.de/

Banda Bassotti UZ-Pressefest 2011

Im SDAJ-Bereich des UZ-Pressefests, das vom 24. bis 26. Juni 2011 im Revierpark Wischlingen in Dortmund stattfindet, wird am Samstag die italienische Ska-Punk-Band Banda Bassotti spielen. Kommt vorbei! Eintritt frei!

La Banda Bassotti gründeten sich ursprünglich 1981 in Rom als eine Gruppierung politisch aktiver Handwerker, die sich dem Kampf gegen den Franquismus und Faschismus verschrieben hatten und sich für unterdrückte Bevölkerungsteile in vielen Ländern einsetzten.

1987 ging aus dieser Gruppierung die Band Banda Bassotti hervor. Inspiriert wurde ihre Musik damals vor allem durch The Clash und The Specials. Mit ihren revolutionären Texten und Coverversionen internationaler Arbeiterlieder wurden sie schnell ein entscheidender Bestandteil der italienischen Widerstandsszene, immer anwesend auf allen wichtigen Demonstrationen.
UZ Pressefest 2011

1991 veröffentlichten Banda Bassotti ihr erstes Album „Figli della stessa rabbia“, welches sofort ein internationaler Erfolg wurde. Vor allem in Spanien fanden sie großen Zuspruch. So spielten sie bereits auf der Tour zu ihrem zweiten Album allein dort vor über 100.000 Menschen.

1996 entschieden Banda Bassotti, die Band aufzulösen, da es für sie immer schwieriger wurde, Job und Musik unter einen Hut zu bekommen. Vorerst war man durch das viele Touren mit den Kräften am Ende.
2001 kam es glücklicherweise zur Wiedervereinigung. Banda Bassotti beschlossen ein Benefizkonzert zu spielen, zu dem 12.000 Leute aus ganz Europa pilgerten. Von da an ging es mit erweiterter Bandbesetzung kontinuierlich weiter.

nähere Infos unter: www.sdaj-netz.de
und unter: www.dkp-online.de/pressefest

Pfingstcamp 2011 in NRW

Aufruf der SDAJ Ruhr zum Pfingstcamp 2011

Hallo! Schon was vor an Pfingsten? Wie wär’s mit: Diskussionen, Workshops, Konzerten, Kultur und Sport?

Vom 10. bis 13. Juni beweist die SDAJ, dass sich Politik und Spaß in keinster Weise ausschließen. SDAJ Mitglieder, FreundInnen und SympatisantInnen diskutieren und feiern gemeinsam unter dem Motto: Strike Back! Wir kämpfen für unsere Rechte – Solidarität ist unsere Waffe!

Tagsüber werden Runden zu verschiedenen politischen Themen angeboten, am Abend gibt es Bier, Cocktails und Musik. Zwischendurch ein bisschen Bewegung beim Fußballturnier oder dem berühmt berüchtigten „Hamburger-Fünf-Kampf“ (Barrikaden -Schnellbau, Molli-Weitwurf etc.) oder einfach mit FreundInnen auf der Wiese sitzen, um sich zu unterhalten. Außerdem: „Wer wird Revolutionär?“, Doppelkopf, Twister und Lagerfeuer…. und ansonsten was ihr mitbringt!
Schlafplatz, politische Runden, Konzerte und Verpflegung – alles inklusive!

Zelt, Schlafsack und Isomatte packen und los gehts!

Diskussionsrunden, Workshops und Vorträge

* Schluss mit dem Krieg – her mit dem Frieden!
* Strike Back: Leiharbeit abschaffen!
* Her mit unseren Rechten: wie weiter nach dem Bildungsstreik?
* Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen: konkrete Antifa-Arbeit
* Strike Back: Städte in Not?! Was tun gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf unsere Kosten?
* 100 Jahre Frauentag und warum die Frauenfrage auch eine Männerfrage ist
* Für eine Umwelt nach unseren Interessen

Den vorläufigen Zeitplan findet ihr hier:
Zeitplan Pfingstcamp NRW 2011 (vorläufig) (42,8 KiB, 14 hits)

Musik mit:
Hartmut (Punk), The Malfunction (Grunge), Die Albinos (Rock), Plush Fish (Ska aus Russland), form/prim (Rap), The Coconut Butts (Ska), Achim Bigus (Arbeiterlieder) + Disco bis tief in die Nacht
Organisatorisches

Unsere Camps sind selbstorganisiert. Im Preis enthalten ist ein Platz für euer Zelt, Frühstück und Mittagessen (vegan). Abends könnt ihr am Grill oder an der Gemüsepfanne noch mal etwas zu essen kaufen – und zwar günstigst.
Karte für 25 Euro, Solipreis 30 Euro
Wir bitten darum, keinen Fremdalkohol mit zu bringen, da wir das Camp ja auch durch den Verkauf finanzieren – und keine Angst, es wird genügend da sein!

Anfahrt
Dieses Jahr veranstalten die SDAJ Landesverbände Ruhr und Rheinland, sowie die Gruppe Trier, ein NRW-weites Camp in Ahaus. Den Platz mussten wir spontan ändern, also lasst euch nicht durch Falschinfos irritieren. So können wir unser Camp ganz ins Zeichen des Widerstandes gegen die Atompolitik stellen: Wir campen auf der Wiese gegenüber dem Zwischenlager Ahaus. Die Adresse gebt ihr am besten in euer Navi oder bei Google Maps/Bahn.de ein. Ihr werdet schneller am Ziel sein, als gedacht!
Ammeln 59
48683 Ahaus

Versucht, Fahrgemeinschaften zu bilden oder nehmt den Bus 774 (ab Ahaus Hbf bis Jägerhaus). Ansonsten holen wir euch nach Absprache auch am Bahnhof Ahaus ab. Kontaktiert hierfür den/die SDAJlerIn eures Vertrauens.

Also – wir sehen uns an Pfingsten!

Nähere Infos unter: http://ruhr.sdaj-netz.de/pfingstcamp-2011/

Hier ein paar kleine Impressionen unserer Kubaparty, sowie vom ersten Mai.

Kubaparty SDAJ Trier

Kubaparty im Infoladen

SDAJ Trier Erster Mai 2011

SDAJ-Stand am ersten Mai auf der DGB Veranstaltung in Trier

Strike Back!

strike back sdaj

Bereits vor Monaten wurde von Bundesregierung, Banken und Großunternehmen das Ende der Krise verkündet. Tag für Tag kriegen wir nun zu hören, dass dem neuen Wirtschaftswachstum Lohnerhöhungen und Neueinstellungen in den Betrieben folgen würden. Dass die Anzahl der Arbeitslosen unter 3 Millionen gesunken sei. Dass so viel Geld in die Bildung gesteckt würde wie noch nie. Und so weiter und so fort.

Vergessen scheint, dass die Bundesregierung den Banken und Konzernen vor kurzem noch mit milliardenschweren Rettungspaketen unter die Arme griff. Anstatt die Banken und Konzerne in die Pflicht zu nehmen, die Kosten der Krise zu bezahlen, beschloss die schwarz-gelbe Koalition ein Sparpaket zu Lasten der Ärmsten in Deutschland. Es trifft vor allem Arbeitslose: Bei den Arbeitslosengeld II-Empfängern werden 6,8 Mrd. Euro im Jahr gekürzt. Für das Jahr 2012 sollen weitere 19 Milliarden „gespart“ werden.

Das Kapital schlägt zu…

Traf die Wucht der Weltwirtschaftskrise seit Anfang 2009 die ArbeiterInnen vor allem in Form von Entlassungen bei Leiharbeitern und befristet Beschäftigten, so schlägt die Bundesregierung nun bei denjenigen zu, die das Pech haben, keinen Job mehr zu haben. So wie im letzten Jahr die Banken und Konzerne mit Milliarden-Paketen das Geld hinterhergeworfen wurde, wird es nun mit dem gigantischen Sozialraubzug der schwarz-gelben Regierung bei Hartz-IV-EmpfängerInnen genommen. Und die Beschäftigten werden immer mehr unter Druck und in Konkurrenz zueinander gesetzt. Durch die Ausweitung der Leiharbeit wird der Kündigungsschutz ausgehebelt und die Konkurrenz zwischen den Leiharbeitern und der Stammbelegschaft in den Betrieben erhöht. Besonders junge Arbeiter und Angestellte sind davon betroffen.

Den Banken und Großkonzernen, die jahrelang Rekordgewinne machten, zahlte die Bundesregierung seit Beginn der Krise über 50 Milliarden Euro. Die Kürzungen werden also weitergehen, denn die Bundesregierung will offenbar im Interesse des Großkapitals das Geld wieder hereinbekommen. Jahrelang wurde uns SchülerInnen, Azubis, Studierende und erwerbslosen Jugendlichen eingeredet, es gäbe kein Geld mehr für Bildung und Ausbildung. Die Ausgaben für Bildung in Deutschland sind im internationalen Vergleich rekordverdächtig niedrig. Nun wird uns in den bürgerlichen Medien weisgemacht, mit dem Aufschwung sei die Krise vorbei. Offensichtlich geht die Krise für uns aber erst los: Für Azubis, wenn sie nach der Ausbildung nicht in einen festen Job übernommen werden sondern in eine Zeitarbeitsfirma für 60% des Lohns. Für Schüler, wenn sie in heruntergekommenen Schulen mit zu großen Klassen lernen müssen.

…wir schlagen zurück!

Es ist an der Zeit, der Krisenpolitik der herrschenden Parteien Widerstand entgegenzusetzen. Denn eins haben sie bewiesen: Unabhängig, ob die Wirtschaft gerade schrumpft oder wächst: Wir, die arbeitenden, die Hartz-IV-Empfänger, Schüler und Studierende sind es, die für die Profite der Kapitalisten bluten müssen. Während die Deutsche Bank allein von Juli bis September 2010 1,1 Milliarden Euro Gewinn nach Steuern machte, wurden Sozialleisten und Vergütungen gekürzt, Jobs gestrichen, Fahrpreise erhöht.
Wenn wir heute Widerstand gegen dieses wirtschaftliche und politische System, den Kapitalismus leisten, sollten wir uns an diejenigen erinnern, die diesen Kampf schon in früheren Zeiten aufnahmen.

LLL Gedenken

Am 15. Januar 1919 wurden die beiden Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von rechten Freikorps in Berlin ermordet. Die beiden Revolutionäre standen ihr ganzes politisches Leben lang für den Kampf zur Überwindung des Kapitalismus und der Befreiung von Ausbeutung, Armut und Krieg. Sie standen an der Spitze der Novemberrevolution 1918, die den ersten Weltkrieg beendete. Sie organisierten die Kräfte innerhalb der Arbeiterbewegung, die für ein sozialistisches Deutschland kämpften. Dafür wurden sie jahrelang verfolgt und letztendlich ermordet. Seitdem findet die jährliche Demonstration zum Gedenken an Rosa und Karl statt, organisiert von der revolutionären Linken. „Die Toten mahnen uns“ steht auf dem großen Grabdenkmal auf dem Friedhof der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde. Sie mahnen uns, nie zu vergessen, dass der Kapitalismus Krieg, Armut und Elend bedeutet. Sie mahnen aber auch, nie zu vergessen, dass es wie in Russland 1917 unter Lenins Führung möglich war mit dem imperialistischen System zu brechen und den Sozialismus aufzubauen.

Auf zum Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende!