***Internationaler Frauentag 2016***

Wie kommt es eigentlich, dass Frauen den Großteil der Hausarbeit und der Kinderbetreuung übernehmen? Und das selbst dann, wenn Paare das eigentlich anders wollen? Warum sind die typischen „Frauenberufe“ Bürokauffrau, Pflegerinnen und Erzieherinnen? Liegt es in der „Natur der Frau“?

1238011_1116638635033837_4881182416255497775_n Heute am 8. März ist Internationaler Frauentag – und obgleich es über 105 Jahre zurückliegt, dass sich Kommunistinnen wie Clara Zetkin für ihn einsetzten, bleibt er aktuell. Egal ob in der Schule oder im Beruf: jede Schlechterstellung von Frauen stellt am Ende eine Spaltung der Arbeiterklasse dar, drückt die Lohnkosten, nutzt lediglich der Profitsteigerung. Ändern können wir das nur gemeinsam, im Kampf gegen Prekarisierung, für einen gleichen Lohn für gleiche Arbeit, für den Ausbau von Betreuungsangeboten für Kinder, für eine Aufwertung von Care-Berufen, gegen sexistische Rollenbilder und für ein selbstbestimmtes Leben.

http://www.sdaj-netz.de/blog/2016/03/frauentag-ist-unser-tag/

 

„[…] Deshalb sind die Folgerungen und die Grundforderungen zum 8. März für den Kampf um Frauenrechte auch heute: Organisiert Euch – auch über Ländergrenzen hinweg –, seid solidarisch – Frauen, Männer, hier Geborene wie zu uns gekommene Flüchtlinge – und kämpft gegen Krieg, Rassismus und Faschismus, für gleiche Rechte: für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen, soziale Sicherung, soziale und politische Gleichberechtigung!“

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Artikel in der „UZ – Unsere Zeit-Zeitung der DKP“ zum Frauentag: http://www.unsere-zeit.de/de/4809/24/2020/Alles-muss-hart-erk%C3%A4mpft-werden.htm

 

Auf dem toitschesten aller Volksfeste, dem Oktoberfest, wurde 2003 aufgrund sexueller Belästigungen extra die Anlaufstelle „Sichere Wiesn“ eingerichtet, damit Frauen und Mädchen es unbeschadet über das Fest schaffen. Angezeigte Vergewaltigungen und schwere Sexualdelikte gibt es dort jedes Jahr. Die Dunkelziffer wird mit etwa 200 nicht zur Anzeige gebrachten Vergewaltigungen angegeben. Der Focus hilft ebenfalls gerne mit ein paar Tipps aus, die wie ein Schlachtplan anmuten.

Hier zum Nachlesen der Artikel aus dem Focus: http://www.focus.de/regional/muenchen/oktoberfest/gefaehrliches-oktoberfest-so-wehren-sich-frauen-auf-der-wiesn-gegen-grapscher_id_4120161.html

Auch wenn Schlagzeilen, in denen Worte wie „tausend Männer“, „Flüchtlinge“ und „belästigte Frauen“ vorkommen, ganz viele Klicks versprechen. […] Es gibt keine richtige Schlagzeile mit den falschen Fakten.

der gesamte Artikel ist hier nachzulesen: http://www.prinzessinnenreporter.de/silvester-in-koeln-einige-anmerkungen/

Zum Christopher Street Day in Trier, ausgerichtet von den FreundInnen vom SCHMIT-Z, hier das bundesweite Flugblatt der SDAJ: Kein Bock auf Spießermoral!


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2015.03.08 frauentag

 

Auch dieses Jahr wünscht die SDAJ Trier alles Gute zum internationalen Kampftag der Frau!

Der folgende Artikel erschien in der Februarausgabe der „Position“, dem Magazin der SDAJ:

2015-02 Position

 

„Kaffee trinken, ‘rum sitzen, ein bisschen mit den Kindern spielen. Und dafür wollen die jetzt auch noch mehr Geld?!“ So steht es manchen Eltern und Passanten nahezu schon auf der Stirn geschrieben, wenn sie vor einem bestreikten Kindergarten stehen. Dabei wird in den Einrichtungen fachlich qualifizierte Arbeit geleistet, während die Bezahlung beschissen ist und die Arbeitsbedingungen hart sind: Eine Kita ist etwa so laut wie ein in 100 Meter Entfernung startender Düsenjet. Deshalb wird jetzt gestreikt. Betroffen sind nicht nur die ErzieherInnen, sondern alle Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst, also ca. eine Dreiviertelmillion Menschen, darunter KinderpflegerInnen, Beschäftige in Behinderteneinrichtungen und viele mehr.

Die Gewerkschaften GEW und ver.di haben sich für die Tarifverhandlungen die Neuverhandlung der Eingruppierungstabelle der Sozial- und Erziehungsdienste vorgenommen, wobei ver.di die Verhandlungsführerschaft innehat, weil hier die meisten Beschäftigten in diesem Bereich organisiert sind. Durchschnittlich soll durch eine Neubewertung der Tätigkeiten der Beschäftigten eine Umgruppierung stattfinden, die durchschnittlich auf eine Lohnerhöhung von 10 % herausliefe – wenn wir sie denn mit vielen Aktionen und Streiks gemeinsam gegen die kommunalen Arbeit“geber“ durchsetzen. Beide Gewerkschaften wollen die Auseinandersetzung mit Öffentlichkeitskampagnen begleiten. „Richtig gute Arbeit richtig gut bezahlen“ ist das Motto der ver.di-Kampagne und die GEW sagt: Für ein „besseres Ego“, was sowohl eine bessere „EntGeltOrdnung“, als auch eine Stärkung des Selbstbewusstseins der KollegInnen meint. Das ist auch nötig, denn leider sind viele Einrichtungen in kirchlicher Hand und damit „Tendenzbetriebe“, die z. B. keine Betriebsräte bilden dürfen und gänzlich vom Streikrecht ausgeschlossen sind.
Dass die Sozial- und Erziehungstätigkeit vor allem von Frauen ausgeführt wird, ist kein Geheimnis. So ist jede Einschränkung, jeder Verlust im Reallohn und jede Belastung ein weiterer Schlag ins Gesicht der Emanzipation der Frau, jeder erkämpfte Erfolg ist einer für die Emanzipation der lohnabhängigen Frauen und aller Beschäftigten insgesamt. Deswegen ist die Solidarität mit ver.di und GEW im kommenden Tarifstreit die Solidarität mit der Emanzipation. Und die ist jetzt gefragt. Die Tarifrunde wird aller Voraussicht nach lang und schwierig werden – und nicht ohne Unterstützung durchzuhalten sein. Deswegen brauchen wir jede und jeden an der Seite der Beschäftigten! Die Gewerkschaften haben aufgerufen Unterstützungskomitees zu bilden. Also, nur mutig voran! Kontakt zur örtlichen Gewerkschaft aufbauen und anpacken – mit Fahne, Soli-Erklärung und helfenden Händen!

Siehe auch:

https://sozialearbeit.verdi.de/ und

http://gew.de/Entgeltordnung_Sozial-_und_Erziehungsdienst.html

 

(Konni, Trier)

Nelken zum Frauentag 2013

Am 08.März hat die SDAJ Trier an der Berufsbildenden Schule anlässlich des internationalen Frauentags rote Nelken verteilt. Außerdem gab es dazu die neue Ausgabe der Kleinzeitung der SDAJ Trier, die Porta Rossa.

Porta Rossa 01-2013 Titelbild

Hier klicken, um die aktuelle Ausgabe der Porta Rossa downzuloaden