Liebe Freunde und Freundinnen,
liebe Genossen und Genossinnen,
ich darf heute den Redebeitrag der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend Trier halten.

Der Umstand, dass wir hier gerade nur wenige Meter von Karl Marx‘ Geburtshaus entfernt stehen, zwingt mich, zunächst einige Worte über die derzeitigen Besetzer des Hauses zu verlieren. Dass die als Arbeiterpartei gegründete SPD kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges zur Unterstützung des imperialistischen deutschen Kapitals übergegangen ist, dass sie sich vier Jahre später maßgeblich an der Niederschlagung der Revolution beteiligte, die Restauration des Kapitalismus ermöglichte und mitverantwortlich war für die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg; kurzum: dass sie die Ziele und Interessen der Arbeiterklasse verraten hat – diese historische Tatsache kann als Tragödie bezeichnet werden. Aber dass die SPD im Jahre 2018, mittlerweile von jeglichem Hauch Antikapitalismus befreit, sich immer noch als Partei der arbeitenden Bevölkerung gebärdet, eine Kontinuität von Marx zu ihrer heutigen Organisation herzustellen versucht und zum Zwecke dieser Vereinnahmung auch sein Geburtshaus missbraucht, kommt nur noch einer Farce gleich. Es ist an Absurdität schwer zu überbieten, dass die Partei, die in Deutschland den größten Niedriglohnsektor Westeuropas aufgebaut hat, für Hartz4 und die erste deutsche Beteiligung an einem Angriffskrieg seit `45 verantwortlich ist, dass diese Partei sich ausgerechnet mit Verweis auf vermeintlich gemeinsame humanistische Ideale in eine Tradition mit Marx zu stellen versucht.
Wir von der SDAJ wenden uns gegen diese Vereinnahmung des Begründers des wissenschaftlichen Sozialismus und rufen dazu auf, die SPD bei jeder Gelegenheit als das zu entlarven, was sie ist – der zuverlässige Retter und Verwalter eines menschenverachtenden Systems, ein willfähriger Interessenvertreter der herrschenden Klasse.
All die Vereinnahmungs- und Verfälschungsversuche, all die Reduktionen der Marx’schen Lehre auf ein paar interessante Ideen oder ein abgeschlossenes Kapitel Geschichte, all der Aufwand, der betrieben wird, um den wahren Charakter seiner Philosophie, den einer revolutionären Weltanschauung, zu verschleiern, all das zeigt aber auch, dass diese Weltanschauung nichts an ihrer Gefährlichkeit für die herrschende Klasse verloren hat. Denn Klassenkampf herrscht heute genauso wie zu Marx‘ Zeiten, genauso wie er die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft geprägt hat und prägen wird, solange ihre Stellung im Produktionsprozess die Menschen in Ausbeuter und Ausgebeutete teilt. Der Grundwiderspruch des kapitalistischen Systems, der zwischen dem gesellschaftlichen Charakter der Arbeit und der privaten Aneignung des Arbeitsproduktes, welcher seine Grundlage in dem Privateigentum an Produktionsmitteln, an den Banken und Konzernen findet; dieser Grundwiderspruch erzeugt zwangsläufig einen unversöhnlichen Interessengegensatz zwischen den lohnabhängigen Produzenten und den kapitalistischen Aneignern des gesellschaftlichen Produkts. Die unzähligen kleinen und großen gesellschaftlichen Kämpfe, ob auf ideologischem oder ökonomischem Gebiet, können nur als Folgen dieses Interessengegensatzes und damit als Klassenkampf wirklich begriffen werden.
Ist es denn nicht Ausdruck des Klassenkampfes, wenn Geld für Rüstung und Militär, für das Führen von Kriegen im Interesse des heimischen Kapitals ausgegeben wird, während wir für bessere Bildung, Gesundheit oder Altersversorgung auf die Straße gehen?
Ist es nicht Ausdruck des Klassenkampfes, wenn rechte Hetzer wie die AfD versuchen, die Bevölkerung entlang von Nationalität, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit zu spalten, ihre Ängste, im Klassenkampf unter die Räder zu geraten, in systemkonforme Bahnen lenken, während wir uns für Solidarität und Menschlichkeit einsetzen?
Und ist es nicht auch und vor allem Ausdruck des Klassenkampfes, dass die schier unglaublichen Möglichkeiten des erreichten technologischen und wissenschaftlichen Niveaus nicht planmäßig im Interesse aller Mitglieder der Gesellschaft genutzt werden, sondern im systemimmanenten Streben nach Maximalprofit nicht nur verkümmern, sondern sogar mehr und mehr unseren Planeten zerstören?
Dass sich Form und Intensität dieses Kampfes im Laufe der Geschichte fortwährend verändern und wir diese Veränderungen selbstverständlich umfassend berücksichtigen müssen, kann und darf doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Wesen dieses Kampfes allen auf kapitalistischen Produktionsverhältnissen basierenden Gesellschaften gemein ist. Nur die Umwälzung dieser Produktionsverhältnisse, die Enteignung der Kapitalisten zugunsten der Masse der arbeitenden Bevölkerung, wird den Weg frei machen für eine Gesellschaft jenseits dieser Kämpfe und all dem damit verbundenen Leid. Nur eine sozialistische Revolution kann daher das Ziel all unserer jetzigen Kämpfe sein.
Doch was hat die arbeitende Bevölkerung eigentlich der geballten Medienmacht der herrschenden Klasse, dem staatlichen Repressionsapparat und der wirtschaftlichen Abhängigkeit von den Besitzern der Banken und Konzerne entgegenzusetzen?
Ihre zahlenmäßige Stärke, ja, aber wenn das allein schon ausreichen würde, wäre der Kapitalismus längst Geschichte. Die an sich vorhandene theoretische Kraft aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit wird erst zu einer tatsächlichen, einer praktischen Kraft, wenn sich die Arbeiterklasse ihrer gesellschaftlichen Stellung und ihrer historischen Aufgabe bewusst wird. Diesbezüglich war es die große, die welthistorische Leistung von Karl Marx, zusammen mit seinem Freund und Kampfgefährten Friedrich Engels, die Stellung der Arbeiterklasse in der Gesellschaft und ihre darauf basierende Rolle als Totengräber des Kapitalismus wissenschaftlich herausgearbeitet zu haben. Sie haben das Ziel einer gerechten, von Ausbeutung freien Gesellschaft aus seinem Dasein als bloße Wunschvorstellung oder abstrakte Utopie herausgerissen und den Weg dorthin auf eine wissenschaftlich fundierte Grundlage gestellt. Der Marxismus ermöglicht es uns Kommunisten und Kommunistinnen auch heute die gesellschaftlichen Verhältnisse, die gegenwärtigen Klassenkämpfe so zu begreifen, dass wir darauf aufbauend eine Strategie zur Überwindung des Kapitalismus entwickeln können. Ohne eine marxistische Weltanschauung werden die unzähligen Erscheinungen des modernen Kapitalismus hingegen in ihrer Gesamtheit ein Rätsel bleiben und keine objektive Notwendigkeit wird von selbst eine sozialistische Revolution herbeiführen. Somit ist die Aussage völlig gerechtfertigt, dass der Marxismus als eine Anleitung zum Handeln die entscheidende Waffe im Kampf aller Ausgebeuteten gegen die Profiteure des bestehenden Systems ist.
Doch es heißt, sich diese Waffe nehmen zu lassen, wenn die bürgerliche Geschichtsauffassung über die sozialistischen Staaten des 20. Jahrhunderts einfach übernommen wird, statt die Gründe für ihr Scheitern marxistisch zu analysieren. Wer behauptet, dass Gesellschaften, in denen die Produktionsmittel gemeinschaftliches Eigentum waren, es ein Recht auf Arbeit, kostenlose Bildung und Gesundheit gab und weltweit antikoloniale Befreiungskämpfe unterstützt wurden, nichts mit Marx zu tun oder gar seinen Namen missbraucht hätten, der hat sich ideologisch entwaffnen lassen. Dass die DDR die bisher größte Errungenschaft der deutschen Arbeiterbewegung ist und 1989 eine Konterrevolution stattfand, sind Tatsachen, deren Anerkennung auch für das Führen der heutigen Kämpfe von grundlegender Bedeutung sind.
Es heißt ebenfalls sich die Waffe des Marxismus nehmen zu lassen, wenn wir das langfristige Ziel, die Aufhebung des Grundwiderspruchs der heutigen Gesellschaft, aus den Augen verlieren und unzählige vereinzelte Kämpfe führen, ohne sie in einen größeren Zusammenhang einzubetten. So wichtig es ist, Reformkämpfe als Schlüssel zur Schaffung von Klassenbewusstsein und damit dem Kampf für den Sozialismus zu begreifen, so wichtig ist auch die Einsicht, dass dieser Schlüssel jeglichen Wert verliert, wenn man nicht weiß, wo die Tür mit dem dazugehörigen Schloss ist.
Der Marxismus ist aber nicht nur Waffe, sondern auch Selbstbewusstsein der arbeitenden Bevölkerung. Der französische Schriftsteller Andre Malraux schrieb einmal, dass es kein Selbstbewusstsein für jemanden geben kann, der 12h am Tag arbeitet, ohne zu wissen, wofür er das tut. Diese Aussage verliert nichts an ihrer Gültigkeit, auch wenn die 12 durch eine 8 ersetzt wird. Wirkliches Selbstbewusstsein kann für alle Lohnabhängigen nur aus der Einsicht entspringen, Teil jener Kraft zu sein, der die historische Aufgabe zufällt, den Kapitalismus zu stürzen und eine Gesellschaft zu errichten, die weder Klassen noch Ausbeutung kennt.
Den Arbeitern und Arbeiterinnen den Weg zu dieser Einsicht geebnet zu haben, dafür gilt es Karl Marx an seinem 200. Geburtstag zu danken. Das einzig sinnvolle Geschenk für einen seit über 130 Jahren Verstorbenen stellt die Auseinandersetzung mit seinen Werken dar. Machen wir ihm dieses Geschenk, in unserem wie in seinem Interesse, dann werden wir eines Tages seinen Geburtstag auch wieder in einem sozialistischen Deutschland feiern können. Denn wie sagte Brecht einst so treffend: „Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?“
In diesem Sinne: Hoch lebe Marx! Hoch lebe der Kampf aller Unterdrückten für eine sozialistische Gesellschaft!

Zum 200. Geburtstag des großen Vordenker des Sozialismus und Kommunismus Karl Marx wollen Kommunistinnen und Kommunisten eine Konferenz zu seinem Wirken und seiner bis heute gültigen Analyse des Kapitalismus in seiner Geburtsstadt Trier veranstalten.

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) veranstalten gemeinsam am 5. und 6. Mai 2018 ein Wochenende mit Aktionen, einer Konferenz und Konzerten! Auf der Konferenz wird mit verschiedenen Beiträgen auf die Aktualität von Marx‘ Werk – auch nach 200 Jahren – eingehen und sein Wirken in verschiedenen Teilen der Erde analysieren. Dazu werden Marxist*Innen referieren und diskutieren.

Seid dabei, diskutiert mit und feiert mit uns Karl Marx‘ Geburtstag!

[Weitere Infos folgen hier, auf Facebook oder unter http://marxgeburtstag.de/ – Stay tuned!]

#marxhatzukunft

 

Wir wollen mit Euch das 100. Jubiläum der großen sozialistischen Oktoberrevolution feiern! Dazu laden wir am Samstag, 21.Oktober ab 20Uhr in den Komplex – Infoladen Trier in der Hornstraße 7 in Trier-West!

Es wird Getränke, ein Quiz zur Oktoberrevolution und das Spiel „Lenin sucht Zug“ geben. Wir freuen uns auf einen feierlichen, netten Abend mit Euch! 🙂

Am 26. Juli jährt sich der Angriff auf die Moncada-Kaserne, der den Beginn des bewaffneten Widerstandes auf Kuba markiert und der später erfolgreichen Revolution 1959 den Weg ebnete, zum 64. Mal.

 

Aus diesem Anlass lädt die SDAJ Trier dazu ein, einen Abend lang über die kleine sozialistische Karibikinsel, an der sich bis heute die Geister spalten, in lockerer Atmosphäre zu diskutieren.
Selbstverständlich wird es weder an Havana-Cocktails noch den Klassikern lateinamerikanischer Musik mangeln.

Kommt vorbei!

 

  1. Los geht’s am Samstag, 29. Juli ab 19Uhr im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West!

Am Donnerstag, 25. Mai (ist ein Feiertag btw) zeigt die SDAJ Trier den ersten Film aus der Reihe „Revolution im Film“ im Rahmen der Veranstaltungen zum Revolutionsjahr 2017.

 

Nach einer Einführung eines SDAJ-Aktivisten zu den Hintergründen der kubanischen Revolution sehen wir „Che – Revolución“ von Steven Sonderbergh und in der Hauptrolle Benicio dem Torro als Ernesto „Che“ Guevara.

Wir laden ein zu Popcorn, Nachos und Kaltgetränken und im Anschluss zur Diskussion. Wir freuen uns auf Euch!

Ab 19Uhr geht’s los!

Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West

Vor zwei Tagen hielt der Islamwissenschaftler und Buchautor Dr. Michael Lüders an der Uni Trier vor etwa 200 Zuhörern einen Vortrag mit dem Titel „Der Fluch der bösen Tat: Vom Sturz Mossadeghs im Iran 1953 bis zum Einmarsch in den Irak 2003“.

Gleich zu Beginn seiner ersten von drei geplanten Vorlesungen, die im Rahmen einer Gastprofessur an der Uni stattfinden sollen, stellte er klar, dass sich die Ereignisse im Nahen Osten – das Erstarken islamistischer Terrorgruppen, die nicht enden wollenden Konflikte – nicht einfach mit Religion oder Kultur erklären ließen. Dies sei nur der ideologische Überbau, hinter dem konkrete, materielle Kräfte die gesellschaftliche Entwicklung bestimmten. Auf dieser These aufbauend, ging es Lüders in dem folgenden, etwa einstündigen Vortrag vor allem darum, die Auswirkungen westlicher Interventionspolitik auf die materiellen Lebensverhältnisse und die geistige Einstellung der Bevölkerung des Nahen Ostens aufzuzeigen. Auch widmete er sich der Frage, welche Interessen hinter der kontinuierlichen Einwirkung westlicher Staaten in den Ländern dieser Region stehen. Neben der Einflussnahme im Iran wurden im Laufe des Vortrages viele weitere Interventionen thematisiert: der vom CIA initiierte Militärputsch in Syrien 1949, der von Frankreich, Großbritannien und Israel vom Zaun gebrochene Krieg gegen Ägypten 1956, die Bewaffnung fanatischer Islamisten im ersten Afghanistan-Krieg 1979-88 durch die USA u.v.m.

In einer nüchternen, nicht hinter irgendwelchen Phrasen versteckten Argumentations- und Erzählweise verdeutlichte der Redner die katastrophalen Folgen des Eingreifens westlicher Staaten für die Bevölkerungen der einzelnen Länder. Die offizielle Rechtfertigung, der angebliche Kampf für „Demokratie, Freiheit und Menschenrechte“, bezeichnete Lüders klipp und klar als das, was sie ist: bloße Fassade, hinter denen die Staaten ihre wirklichen Interessen verbergen. Doch was sind diese Interessen?
Für Lüders sind sie geopolitischer Natur, wie überhaupt Geopolitik der alles entscheidende Schlüssel zum Verständnis der Politik nicht nur des Westens, sondern auch Russlands, Chinas oder des Irans sei. Damit liegt er natürlich nicht falsch, doch schließt das konsequent weitergedacht schon die nächste Frage mit ein, nämlich in wessen Interesse denn Geopolitik betrieben wird. Im Falle des Sturzes Mossadeghs, dem demokratisch gewählten, politisch gemäßigten Premierminister Irans, im Jahre 1953 benennt Lüders die britischen und amerikanischen Interessen an den reichen Ölvorkommen in der Region als Anlass für die Initiierung des Putsches. Auch für den Angriffskrieg gegen Ägypten im Jahre 1956 nennt er wirtschaftliche Interessen Frankreichs und Großbritanniens, die mit der Verstaatlichung des Suez-Kanals durch die ägyptische Regierung nicht einverstanden waren, als Ursache. Soweit ist dem Wissenschaftlicher absolut zuzustimmen. Doch einerseits unterlässt es Lüders ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass es nicht die Bevölkerungen Großbritanniens, Frankreichs oder der USA waren, deren wirtschaftliche Interessen auf dem Wege militärischer Interventionen vertreten wurden, sondern lediglich die der herrschenden Klassen dieser Länder. Andererseits vollzieht er nicht den eigentlich auf der Hand liegenden Zirkelschluss von Militärinterventionen und geopolitischen Interessen hin zu den Gesetzen des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Dass hinter der Geopolitik vor allem wirtschaftliche Interessen stehen, daran lässt auch Lüders wenig Zweifel, aber den Schritt weitergehen und zu sagen, dass das aggressive Streben nach Absatzmärkten und Rohstoffen, Verteidigung und Ausbau von Handelswegen – sprich: Profitmaximierung – eine logische Konsequenz des kapitalistischen Konkurrenzkampfes ist und damit Kriege unserem heutigen Wirtschaftssystem immanent sind, will der Redner dann doch nicht.
Aber vielleicht ist es gerade das, dieser fehlende letzte Schritt hin zu einem Kapitalismuskritiker, der ihm Vorträge wie den am Montag in Trier oder allgemein die große mediale Aufmerksamkeit überhaupt erst ermöglichen. Dass ein Mann wie Lüders, der „einfachen“ Lösungen komplexe Zusammenhänge gegenüberstellt, der als konsequenter Gegner jedes „Regime Changes“ auftritt (womit er sich unter einigen Trierer Studenten, die die Regierung Irans „gestürzt“ sehen wollen, keine Freunde machte), der in genauso nüchterner wie nachvollziehbarer Art die heuchlerische Politik der westlichen Industriestaaten aufzeigt, kurzum: der ein scharfer Kritiker des westlichen Imperialismus ist – dass ein solcher Mann im öffentlichen Diskurs und nun auch an der Trierer Uni eine Stimme hat, ist jedenfalls sehr zu begrüßen.
Seine weiteren Vorlesungen an der Uni Trier:
12. Juni 2017: The unknown known: Wie Washington seit 1949 regime change in Damaskus betreibt
10. Juli 2017: Flüchtlinge und Terror: Die sichtbarsten Kehrseiten der Strategie „Sieben Kriege in fünf Jahren“

 

– ein Bericht von Daniel, SDAJ Trier

Der US-Präsident Barack Obama besuchte erstmals das sozialistische Cuba. Nach Jahrzehntelanger Blockadepolitik wechselt die US-Regierung auf die Strategie „Wandel durch Annäherung“. Doch Cuba lässt sich nicht verarschen: Obama wollte Raul Castro beim Treffen kurzerhand gleich umarmen, Castro wehrte das souverän ab. Imperialisten umarmt man nicht.

socialista cuba

Andere würden gerne solche Umarmungen sehen:
„Für Kuba ist die Geste der ausgestreckten Hand aus dem Norden ein großer Erfolg, er sollte nicht durch wachsende Repressionen gegen politisch Andersdenkende im eigenen Land geschmälert werden.“ – Der Linke-Außenpolitiker ­Stefan Liebich am Montag in einer Pressemitteilung.

imperialisten umarmt man nicht

Wir waren und sind selbst auf Cuba und können uns ein eigenes Bild machen: Die „Repression“, die Liebich hier vernimmt, bekommt hierzulande jemand, der sich eine Kippe außerhalb der Raucherbereiche der Bahn ansteckt. Lieber Herr Liebich: Statt Hetze gegen Cuba lieber mal sich selbst ein Bild machem. Wir berichten (gemeinsam mit der Freundschaftsgesellschaft Brd-kuba) mit dem Projecto Tamara Bunke (https://berichteaushavanna.wordpress.com/) regelmäßig über die Ereignisse direkt aus Cuba, u.a. über die Stimmung vorm Besuch von Obama (https://berichteaushavanna.wordpress.com/2016/03/21/operacion-obama/).

 

(Text: http://www.sdaj.org )

Zum diesjährigen Newroz-Fest, einer Kundgebung zum kurdischen Neujahrstag, wird bundesweit am 19.03. nach Hannover mobilisiert.

newroz 2016

Für alle Interessierten die teilnehmen möchten, fährt am Freitag Nacht um 1 Uhr an der Porta Nigra ein Bus nach Hannover.

… etwas materielle Unterstützung für Trierer Kommunisten wäre auch ein nettes Geschenk gewesen, aber okay. 😉

Botschafter leibe marx

Hier der Artikel im Trierischen Volksfreund zum Nachlesen: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-China-schenkt-Trier-eine-Karl-Marx-Statue;art754,4409505

(Bild: Trierischer Volksfreund, chinesischer Botschafter Shi Mingde mit Oberbürgermeister Wolfram Leibe)

Am 1. Januar 1959 siegte die Kubanische Revolution im Karibikstaat!

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Wir grüßen heute unsere Genossinnen und Genossen auf Kuba und wünschen ihnen und auch Euch einen guten Start ins neue Jahr!