Am 18.Mai zeigt die DKP Trier im Rahmen des Aktionstages zur EU-Wahl den Dokumentarfilm IUVENTA über die Arbeit der Seenotretter von Jugend Rettet an den EU-Außengrenzen. Anschließend wird es eine Diskussion geben. Los geht’s im Komplex – Infoladen Trier (Hornstraße 7, Trier-West) um 19Uhr – der Eintritt ist frei

Einen Trailer zum Film findet ihr hier: https://youtu.be/5dJ5MrrVyjI

Zum Vorabend des 1. Mai laden wir euch wieder zur Demonstration & zum Straßenfest ein.


30. April:
16.30 Uhr | Demonstration | Porta Nigra
17.30 Uhr | Straßenfest | Orli-Torgau-Platz (Hornstraße, Trier West)


Musik:

Rote Concordia
Berüchtigter Arbeiter_innenchor aus Saarbrücken

tba


Aufruf:

Reinfeiern in den 1.Mai – Einladung zu Demo und Straßenfest

Die Beschäftigtenzahlen erreichen Rekordwerte, die deutsche Exportwalze rollt und rollt, der Mindestlohn bahnt sich fleißig seinen Weg nach oben – können wir uns da am 1. Mai nicht alle zurücklehnen und die Wirtschaft vor sich hinbrummen lassen? Mal auf der Couch entspannen und stolz darauf sein, dass wir die Nummer 1 sind in Europa, ach was in der ganzen Welt?
In Frankreich, ja, da brennt die Hütte, da hat es die Regierung zu weit getrieben mit ihren Sparmaßnahmen, aber hier?
Hier läuft‘s.
Oder etwa nicht?

Seit Jahr und Tag wollen uns die Regierenden einreden, dass es diesmal aber wirklich keinen Grund mehr zur Beschwerde gibt. Wenn er es nicht schon war, so sei er nun endgültig vorbei, der Klassenkampf. Oder wie sie es eher nennen würden: der „Interessenkonflikt“. Die „leichten Unstimmigkeiten“ zwischen jenen, die am Fließband, dem Computer, für die Gäste, Kund*innen oder Patient*innen arbeiten und jenen, die daraus Profit ziehen wollen. Die, die reich waren, reich sind und reich werden, nicht weil sie arbeiten, sondern weil sie arbeiten lassen.
Doch wenn dieser Kampf tatsächlich zu Ende wäre, wenn er einer vertrauensvollen „Partnerschaft“ Platz gemacht hat – wie ist dann zu erklären, dass der größte Teil des Reichtums immer noch auf den Konten einiger weniger Bank- und Konzernimperien landet? Dass Millionen Menschen mit einem Mindestlohn oder Teilzeitarbeit abgespeist werden, die nicht annähernd ein glückliches Leben ermöglichen, geschweige denn vor Altersarmut schützen? Dass angemessenes Wohnen, gute Bildung und sichere Arbeit keine Menschenrechte, sondern Privilegien sind? Und dass rechte Demagogen von AfD & Co es schaffen, trotz an sich vorhandenem Überfluss mit dem Argument zu punkten, es sei nicht genug für alle da – nicht genug Platz, nicht genug Arbeit, nicht genug Zukunft?

So bitter es ist: Wir haben das Jahr 2019. Befinden uns in einem der reichsten Länder der Welt. Und müssen noch immer gegen all den Mist kämpfen, den das Leben in der heutigen Gesellschaft so mit sich bringt. Gegen Wohnungsknappheit und hohe Mieten. Gegen die Zerstörung der Umwelt. Gegen Ausbeutung. Gegen Sexismus. Gegen Rassismus. Gegen Faschismus. Gegen all die Versuche, noch ein Stückchen Selbstbestimmung, einen Rest Freiheit, das kleine bisschen Hoffnung auf eine bessere Welt durch den Fleischwolf des Kapitalismus zu drehen.

Dieser Kampf kostet Kraft und Kraft entsteht durch Solidarität. Solidarität ist keine Selbstverständlichkeit. Also lasst uns gemeinsam streiken, gemeinsam für die Überwindung des Kapitalismus und für die gleichberechtigte Teilhabe an einer besseren Gesellschaft protestieren oder auch: Gemeinsam in den Kampftag der Arbeiter*innenklasse reinfeiern!
Daher laden wir Dich ein, zu unserem traditionellen Straßenfest am 30. April 2019 auf dem Orli-Torgau-Platz in der Hornstraße in Trier-West zu kommen.

Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht!
– Rosa Luxemburg

Kommt am 30. April um 16:30Uhr zur Demo zur Porta Nigra und kommt anschließend in die Hornstraße und feiert mit uns!
Kommt am 1. Mai um 11Uhr zur Kundgebung des DGB Region Trier auf dem Hauptmarkt und schließt Euch der Demo dort an!


Unterstützer*innen:

Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF) Trier

Animal Liberation Trier

Antifa Trier

Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG/VK) Trier

DGB-Hochschulgruppe Trier

DGB-Jugend Trier

Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Trier

DIE LINKE. Stadtverband Trier

Fixed under Fertig Afterhour Racingteam Trier

Grüne Jugend Trier

– Internationalistisches Widerstandskomitee (IWK) Trier

JCL – Déi Jonk Kommunisten

– junge GEW Trier

jungeNGG Trier

Jusos in der SPD Stadtverband Trier

Klimanetz Trier

Kompləx – Infoladen Trier

Katholische Studierendenjugend (KSJ) Trier

Linksfraktion im Trierer Stadtrat

Linke Liste an der Uni Trier

Linksjugend [’solid] Trier

Multikulturelles Zentrum Trier

– Ponyhof Shows

– Punkrock-Tresen Trier

– Seebrücke Trier

Stella Nigra – Anarchistisches Kollektiv

Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Trier

Sozialistische Jugend – Die Falken Trier

ver.di Jugend Bezirk Region Saar Trier

– Küche für Alle

Roter Feierabend Vol. I

Gepostet am 29. März 2019 Aktionen


Zum ersten Mal eröffnet der ‚Rote Feierabend‘ seine Pforten. Ihr seid herzlich willkommen – kommt vorbei auf ein nettes Gespräch, ein Kaltgetränk oder ein bisschen Fußball gucken.
Los geht’s ab 18Uhr im Komplex – Infoladen Trier (Hornstraße 7, Trier-West)

Revolutionsfilm: Simón Bolívar

Gepostet am 28. März 2019 Aktionen

Im Rahmen unserer Reihe „Revolutionsfilme“ widmen die SDAJ Trier und die DKP Trier sich diesmal dem Kampf um die Befreiung Südamerikas vom Joch der spanischen Kolonialherrschaft.

Nachdem die Ureinwohner des Kontinents zunächst mit barbarischer Gewalt und eingeschleppten Krankheiten von den spanischen Eroberern fast vollständig ausgerottet wurden, war der Kontinent über Jahrhunderte Rohstoff- und Edelmetalllieferant für das spanische und portugiesische feudalregime. Sklaverei, kulturelle Unterdrückung und Krieg prägten diese Zeit. In der Phase nach der französischen Revolution in Europa und der auf dem amerikanischen Nachbarkontinent verschärften sich auch die Konflikte in Südamerika. Einer der Protagonisten des langwierigen Befreiungskampfes wurde Simón Bolívar, der heute in weiten Teilen Lateinamerikas als volksheld verehrt wird.Mit dem Zeigen eines Films über ihn, geht es uns einerseits darum, das für die kulturelle Identität insbesondere des heutigen Venezuelas wichtigste Stück Geschichte etwas zu beleuchten. Andererseits soll vor dem Hintergrund der aktuellen ereignisse, den fortwährenden Angriffen auf die Unabhängigkeit der Völker Südamerikas, die historische Rolle der Europäer auf dem Kontinent vergegenwärtigt werden. Wer die gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit kennen und zu dieser gehört für die Bevölkerung Südamerikas vor allem die Revolution gegen die spanische Unterdrückung, an deren Spitze Simón Bolívar stand.Los geht’s am Freitag, 5. April 2019 um 19:30Uhr im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West.Wir starten den Film nach einer kurzen Einleitung. Im Anschluss wird es die Möglichkeit zur Diskussion geben.

Im Rahmen der derzeitigen politischen Situation in Venezuela laden wir, die SDAJ Trier und die DKP Trier, recht herzlich in den Komplex – Infoladen Trier zur Filmvorführung von „Venezuela zu Kriegszeiten“.

Es handelt sich dabei um eine aktuelle Dokumentation, die die Verhältnisse in Venezuela derzeit widerspiegeln soll. Die Dokumentation ist in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Wir danken recht herzlich dem Autorenteam (Thomas Michel und
Rafael Abril produziert von ZIN TV ASBL), dass wir diesen Film in Trier zeigen dürfen.

Los geht’s am 15.3.2019 um 19Uhr im Kompləx – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West. Der Eintritt ist frei.

Am Freitag, den 16.02.19 findet auf dem Hauptmarkt in Trier eine Kundgebung des KWT (Internationalistisches Widerstandskomitee Trier) statt, die die SDAJ Trier solidarisch unterstützt:

Hallo Freund*innen

wir schreiben euch an mit der Bitte euch solidarisch zu zeigen mit dem Todeshungerstreik von Leyla Güven und den weltweit 320 weiteren Kurd*innen im gegen die Isolation Öcalans.
Obwohl viele Menschen in akuter Lebensgefahr schweben und jegliche medizinische Behandlung ablehnen, verweigert die deutsche Presse jegliche Berichterstattung vehement.
Zeitgleich verbietet Horst Seehofer einen kurdischen Verlag und einen Musikvertrieb.

Das dürfen wir nicht tatenlos passieren lassen.
Am Samstag werden wir eine Kundgebung mit Infostand veranstalten und wir freuen uns sehr über Unterstützung jeglicher Art (Mobi, inhaltliche Beiträge, Orga oder einfach zahlreiches Erscheinen).

Datum: 16.02. (Morgen)
Ort:Hauptmarkt am Pranger
Uhrzeit: 11-14 Uhr

https://m.facebook.com/events/307150480155356

Rede auf der Klima-Demo

Gepostet am 9. Februar 2019 Aktionen

Heute haben wir bei der Klimanetz-Demo in Trier eine Rede gehalten, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:


Liebe Freunde und Freundinnen,

ich halte heute die Rede für die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Trier.

Ich möchte meinen Beitrag mit einer einfachen Frage beginnen: Wer hat ein Interesse an der Zerstörung der Umwelt? Oder am Klimawandel?

Die Kohlekommission, gegen deren Entscheidung wir hier heute protestieren?

Das Gremium wurde eingesetzt von der Bundesregierung, welche sich ihrerseits auf die Mehrheit im demokratisch gewählten Parlament stützen kann. Hat also die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland kein Interesse an Schutz und Erhalt unseres natürlichen Lebensraumes? Eher unwahrscheinlich. Handelt dann also die Bundesregierung entgegen dem Willen der Bevölkerungsmehrheit? Oder die Kohlekommission entgegen dem Willen der Bundesregierung?

Zur Verteidigung der Bundesregierung kann zumindest gesagt werden, dass sie ja keineswegs die erste ist, die keine wirksamen Schritte gegen den Klimawandel unternimmt. Warum haben denn bspw. SPD und Grüne, von denen ja auch einige heute hier sind, während ihrer immerhin siebenjährigen Regierungszeit nicht vermocht auch nur annähernd einen nachhaltigen Wandel in der Klimapolitik herbeizuführen? Sicher hat es viel Zeit gekostet, Jugoslawien zu überfallen, den größten Niedriglohnsektor Europas aufzubauen und Hartz 4 auszutüfteln, aber fehlende Zeit alleine kann doch nicht die Ursache gewesen sein. Dem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann z.B. sollte es aktuell an Zeit nicht fehlen und trotzdem versucht er sich, statt gegen die Verpestung der Umwelt vorzugehen, lieber als größter Speichellecker, den die baden-württembergische Auto-Industrie je zu ihren Füßen begrüßen durfte.

Aber gesetzt den Fall, dass die verschiedenen Bundesregierungen zwar die Umweltzerstörung in Kauf genommen, sie aber nicht aktiv gewollt haben, bleibt die Frage, wer hat dann ein Interesse daran?

Im Aufruftext zu dieser Demo heißt es, dass die Lobby der Kohleindustrie ihre Interessen in der Kohlekommission durchsetzen konnte. Haben wir hier also die Schuldigen?

Die Lobbyisten selbst sind es vermutlich nicht, es ist ja nur ihr Beruf, die Interessen der Unternehmen gegenüber den Politikern zu vertreten. Die Vorstände der Unternehmen wiederum vertreten nur die Interessen der Eigentümer, d.h. in den meisten Fällen der Aktionäre. Sind die es vielleicht, die unbedingt den Planeten unbewohnbar machen wollen?

Wohl kaum. Große Investmentfirmen oder Banken investieren nicht ihr ehrlich geklautes Geld und verfolgen dann im Livestream, wie die Polkappen schmelzen. Sie warten nicht darauf, dass der Meeresspiegel steigt, sondern dass der Aktienkurs steigt. Sie wollen, dass sich ihr Geld vermehrt, ob das mit dem Verkauf von Schweinen aus Massentierhaltung oder regional angebauten Bio-Gurken, ob mit Strom aus Kohlekraftwerken oder Solaranlagen geschieht, ist ihnen völlig egal.

Es stimmt, dass Großkonzerne wie RWE, Bayer oder Nestle von Umweltzerstörung profitieren, dass an dem von ihnen verdienten Geld nicht nur häufig Blut sondern auch die Zukunft unserer Kinder klebt. Aber es wäre doch schon sehr weit hergeholt zu behaupten, dass die Umweltzerstörung gerade das Ziel dieser Konzerne wäre. Sie tun das, was sie tun, um aus einem Dollar zwei zu machen, aus Geld mehr Geld. Was produziert, gehandelt oder verkauft wird, ist im Grunde nebensächlich, solange am Ende ein möglichst großer Mehrwert oder Profit bei rausspringt. Und dem erwirtschafteten Geld sieht man nicht an, ob Bauern dafür ihr Land verloren haben, Kinder sich die Finger wundgenäht oder eben unser Planet ein Stück weit mehr zerstört wurde. Geld stinkt nicht. Es landet auf den Konten irgendwelcher Aktionäre oder Firmenbesitzer, die es dann entweder von Neuem in den Geldkreislauf werfen oder eine große Charity-Gala zur Rettung bedrohter Tierarten damit veranstalten. Oder sich ein Haus am Strand mit zwölf Schlafzimmern bauen. Es ist ihre Entscheidung.

Es ist das eigentümliche an unserem heutigen Wirtschaftssystem, dass vermutlich kein Mensch ein Interesse an Umweltzerstörung oder dem Klimawandel hat – die Technologie vorhanden wäre, um beides innerhalb kürzester zu beenden – und es trotzdem nicht passiert. Jedes Unternehmen, jeder Investor und jedes kapitalistische Land wird sagen, dass sie ja gerne mehr für die Umwelt machen würden, dass sie das mit dem steigendem Meeresspiegel, den sterbenden Tierarten und den immer größer werdenden Wüsten ja auch nicht allzu dufte finden, aber der Wettbewerb binde ihnen nun einmal die Hände. Im globalen Kampf um Kapital und Investitionen zieht derjenige den Kürzeren, der die schlechtesten Bindungen zur Geldvermehrung bietet, der der Jagd nach dem Mehrwert die meisten Schranken setzt.

Kapital ist weder moralisch noch klimabewusst. Es ist beweglich. Es fließt und fließt und bahnt sich zuverlässig seinen Weg zum größtmöglichen Mehrwert. Das ist das Wesen des Kapitalismus, seine DNA wenn man so möchte.

Sicher kann gesellschaftlicher Druck; können ausreichend Menschen auf den Straßen, vor den Fabriken, Schulen oder Universitäten dem System die ein oder andere Grenze setzen.

Menschen, die gemeinsam, die kollektiv handeln, sind eine Macht, die der alles durchdringenden Profitlogik Schranken setzen kann. Deswegen ist es auch so wichtig und so notwendig, dass sich das Bündnis Klimanetz Trier gebildet hat, dass wir hier heute stehen und dass wir den Regierenden das erste, aber nicht das letzte mal zeigen, dass wir nicht einverstanden sind mit ihren Entscheidungen. Dass wir unser Veto einlegen gegen eine Energiepolitik, von der einige Wenige profitieren und die uns allen die Zukunft raubt.

Aber eine kleine Schranke, die wir dem System setzen, ein kleiner Kieselstein, den wir ins Mühlrad der Kapitalverwertungsmaschinerie werfen, wird an seinem Wesen nichts ändern. Der Strom des Geldes fließt nicht eine andere Richtung, bloß weil wir hier und da unsere Hände in den Fluss halten. Auch wenn sich die Produktion ändern kann, hier ein Grenzwert, da eine neue Technologie oder ein schärferes Gesetz – es geschieht zu langsam und vor allem: es ist etwas systemwidriges, etwas, dass wir immer von neuem erkämpfen müssen und jederzeit wieder zurückgenommen werden kann.

Was nötig wäre, ist, dass wir dem System soviele Grenzen setzen, dass weder die Umwelt noch der Mensch noch irgendjemand sonst ausgebeutet werden. Dass der gesellschaftliche Reichtum dahin fließt, wo es am vernünftigsten, umweltgerechtesten und sozialsten wäre. Doch dem System soviele Grenzen setzen, hieße es aufzuheben. Diejenigen, die jetzt davon profitieren, werden das mit aller Kraft verhindern wollen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass zwar keiner Interesse an Umweltzerstörung hat, aber der Kapitalismus seinen eigenen Gesetzen folgt. Marx nannte es die „Anarchie des Marktes“. Damit wir irgendwann in einer Welt leben, in der die Menschen selber über ihr Schicksal bestimmen, in der sie die wirkliche Macht haben, wie es Greta Thunberg nannte, müssen wir jede Schranke, die wir dem jetzigen System setzen, nutzen, um es als Ganzes aufzuheben.

Daher fordern wir:

Schnellstmöglicher Ausstieg aus der Kohleverstromung!

Enteignung aller Energiekonzerne und ihre Überführung in gesellschaftlich kontrolliertes Eigentum!

Sozialismus statt Barbarei!

Vielen Dank!

Zum Gedenken an die Ermordung der beiden Kommunisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zeigt die SDAJ Trier und die DKP Trier am Freitag den 18.Januar und Freitag, den 25. Januar 2019 nach einer kurzen Einführung jeweils ab 19Uhr einen Film zu den beiden Begründern der KPD.

Rosa Luxemburg Karl Liebknecht Trier

Wir zeigen die Filme im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West.

Wir freuen uns auf Euch!

Am 6.Dezember kommt uns dieses Jahr ein anderer Rauschebart besuchen. Die SDAJ Trier und die DKP Trier starten ab 20Uhr im Komplex – Infoladen Trier einen Lesekreis zur Schrift von Marx, in der er sich mit dem Gothaer Programm der sozialdemokratischen Partei (ADAV, SDAP bzw. SAPD) 1875 beschäftigte. Wir wollen die Schrift gemeinsam lesen, diskutieren und ggf Schlüsse für die heutigen Auseinandersetzungen um Reform und Revolution ziehen.

Zum ersten Treffen muss nichts mitgebracht werden. Der Eintritt ist frei – ihr seid herzlich willkommen!

wozu eigentlich Marx?

Gepostet am 17. Oktober 2018 Party Vorträge und Seminare

Über den andauernden Nutzen eines alten Rauschebarts.

Im Jahr seines zweihundertsten Geburtstages eroberte Karl Marx wieder einmal die Titelseiten. Das Fernsehen brachte Sondersendungen, Marx-Biographien erkletterten die Bestsellerlisten, seine Schriften wurden von Leuten gelobt, von denen man anderes zu hören gewohnt ist.
Denjenigen, die tatsächlich etwas über Marx lernen wollen, nützt all der Rummel leider wenig. Das medial vermittelte Bild weist bezeichnende Leerstellen auf – die Kerninhalte fehlen.

Eine Gesellschaftswissenschaft ohne Marx ist so sinnlos wie eine Biologie ohne Darwin. Und doch:
Darwins Ideen sind allgemein als unhintergehbarer Erkenntnisstand anerkannt, werden an jeder Schule gelehrt. Sein Zeitgenosse Marx mag im Jubiläumsjahr zur Pop-Ikone aufgestiegen sein, sein Denken ist an ökonomischen Fakultäten verhasst, aus politischen Diskursen verschwunden, in den Schulbüchern allenfalls als schlechte Karikatur zu finden.

Dies liegt nicht an Marx‘ Schwächen, es liegt an seinen Stärken. Für eine Gesellschaftsordnung, die auf der Ausbeutung der Mehrheit im Interesse einer obszön reichen Minderheit beruht, stellt die rücksichtslose Analyse ihrer Funktionsweise eine Gefahr dar. Für diejenigen, deren Interessen Tag für Tag dem Streben nach Höchstprofiten geopfert werden, bleibt sie so nützlich wie eh und je.

Die Frauenkommission der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) veranstaltet gemeinsam mit der DKP Trier und SDAJ Trier zu diesem Thema einen Vortrag mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion am Samstag, 24.November 2018 ab 17Uhr im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7, 54294 Trier-West.

Nach der Veranstaltung lassen wir den Abend noch gemütlich bei guter Musik, sowie Gesellschaft im Infoladen ausklingen.

Der Eintritt ist kostenlos. Du bist herzlich eingeladen.