Im Rahmen der derzeitigen politischen Situation in Venezuela laden wir, die SDAJ Trier und die DKP Trier, recht herzlich in den Komplex – Infoladen Trier zur Filmvorführung von „Venezuela zu Kriegszeiten“.

Es handelt sich dabei um eine aktuelle Dokumentation, die die Verhältnisse in Venezuela derzeit widerspiegeln soll. Die Dokumentation ist in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Wir danken recht herzlich dem Autorenteam (Thomas Michel und
Rafael Abril produziert von ZIN TV ASBL), dass wir diesen Film in Trier zeigen dürfen.

Los geht’s am 15.3.2019 um 19Uhr im Kompləx – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West. Der Eintritt ist frei.

Am Freitag, den 16.02.19 findet auf dem Hauptmarkt in Trier eine Kundgebung des KWT (Internationalistisches Widerstandskomitee Trier) statt, die die SDAJ Trier solidarisch unterstützt:

Hallo Freund*innen

wir schreiben euch an mit der Bitte euch solidarisch zu zeigen mit dem Todeshungerstreik von Leyla Güven und den weltweit 320 weiteren Kurd*innen im gegen die Isolation Öcalans.
Obwohl viele Menschen in akuter Lebensgefahr schweben und jegliche medizinische Behandlung ablehnen, verweigert die deutsche Presse jegliche Berichterstattung vehement.
Zeitgleich verbietet Horst Seehofer einen kurdischen Verlag und einen Musikvertrieb.

Das dürfen wir nicht tatenlos passieren lassen.
Am Samstag werden wir eine Kundgebung mit Infostand veranstalten und wir freuen uns sehr über Unterstützung jeglicher Art (Mobi, inhaltliche Beiträge, Orga oder einfach zahlreiches Erscheinen).

Datum: 16.02. (Morgen)
Ort:Hauptmarkt am Pranger
Uhrzeit: 11-14 Uhr

https://m.facebook.com/events/307150480155356

Rede auf der Klima-Demo

Gepostet am 9. Februar 2019 Aktionen

Heute haben wir bei der Klimanetz-Demo in Trier eine Rede gehalten, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:


Liebe Freunde und Freundinnen,

ich halte heute die Rede für die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Trier.

Ich möchte meinen Beitrag mit einer einfachen Frage beginnen: Wer hat ein Interesse an der Zerstörung der Umwelt? Oder am Klimawandel?

Die Kohlekommission, gegen deren Entscheidung wir hier heute protestieren?

Das Gremium wurde eingesetzt von der Bundesregierung, welche sich ihrerseits auf die Mehrheit im demokratisch gewählten Parlament stützen kann. Hat also die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland kein Interesse an Schutz und Erhalt unseres natürlichen Lebensraumes? Eher unwahrscheinlich. Handelt dann also die Bundesregierung entgegen dem Willen der Bevölkerungsmehrheit? Oder die Kohlekommission entgegen dem Willen der Bundesregierung?

Zur Verteidigung der Bundesregierung kann zumindest gesagt werden, dass sie ja keineswegs die erste ist, die keine wirksamen Schritte gegen den Klimawandel unternimmt. Warum haben denn bspw. SPD und Grüne, von denen ja auch einige heute hier sind, während ihrer immerhin siebenjährigen Regierungszeit nicht vermocht auch nur annähernd einen nachhaltigen Wandel in der Klimapolitik herbeizuführen? Sicher hat es viel Zeit gekostet, Jugoslawien zu überfallen, den größten Niedriglohnsektor Europas aufzubauen und Hartz 4 auszutüfteln, aber fehlende Zeit alleine kann doch nicht die Ursache gewesen sein. Dem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann z.B. sollte es aktuell an Zeit nicht fehlen und trotzdem versucht er sich, statt gegen die Verpestung der Umwelt vorzugehen, lieber als größter Speichellecker, den die baden-württembergische Auto-Industrie je zu ihren Füßen begrüßen durfte.

Aber gesetzt den Fall, dass die verschiedenen Bundesregierungen zwar die Umweltzerstörung in Kauf genommen, sie aber nicht aktiv gewollt haben, bleibt die Frage, wer hat dann ein Interesse daran?

Im Aufruftext zu dieser Demo heißt es, dass die Lobby der Kohleindustrie ihre Interessen in der Kohlekommission durchsetzen konnte. Haben wir hier also die Schuldigen?

Die Lobbyisten selbst sind es vermutlich nicht, es ist ja nur ihr Beruf, die Interessen der Unternehmen gegenüber den Politikern zu vertreten. Die Vorstände der Unternehmen wiederum vertreten nur die Interessen der Eigentümer, d.h. in den meisten Fällen der Aktionäre. Sind die es vielleicht, die unbedingt den Planeten unbewohnbar machen wollen?

Wohl kaum. Große Investmentfirmen oder Banken investieren nicht ihr ehrlich geklautes Geld und verfolgen dann im Livestream, wie die Polkappen schmelzen. Sie warten nicht darauf, dass der Meeresspiegel steigt, sondern dass der Aktienkurs steigt. Sie wollen, dass sich ihr Geld vermehrt, ob das mit dem Verkauf von Schweinen aus Massentierhaltung oder regional angebauten Bio-Gurken, ob mit Strom aus Kohlekraftwerken oder Solaranlagen geschieht, ist ihnen völlig egal.

Es stimmt, dass Großkonzerne wie RWE, Bayer oder Nestle von Umweltzerstörung profitieren, dass an dem von ihnen verdienten Geld nicht nur häufig Blut sondern auch die Zukunft unserer Kinder klebt. Aber es wäre doch schon sehr weit hergeholt zu behaupten, dass die Umweltzerstörung gerade das Ziel dieser Konzerne wäre. Sie tun das, was sie tun, um aus einem Dollar zwei zu machen, aus Geld mehr Geld. Was produziert, gehandelt oder verkauft wird, ist im Grunde nebensächlich, solange am Ende ein möglichst großer Mehrwert oder Profit bei rausspringt. Und dem erwirtschafteten Geld sieht man nicht an, ob Bauern dafür ihr Land verloren haben, Kinder sich die Finger wundgenäht oder eben unser Planet ein Stück weit mehr zerstört wurde. Geld stinkt nicht. Es landet auf den Konten irgendwelcher Aktionäre oder Firmenbesitzer, die es dann entweder von Neuem in den Geldkreislauf werfen oder eine große Charity-Gala zur Rettung bedrohter Tierarten damit veranstalten. Oder sich ein Haus am Strand mit zwölf Schlafzimmern bauen. Es ist ihre Entscheidung.

Es ist das eigentümliche an unserem heutigen Wirtschaftssystem, dass vermutlich kein Mensch ein Interesse an Umweltzerstörung oder dem Klimawandel hat – die Technologie vorhanden wäre, um beides innerhalb kürzester zu beenden – und es trotzdem nicht passiert. Jedes Unternehmen, jeder Investor und jedes kapitalistische Land wird sagen, dass sie ja gerne mehr für die Umwelt machen würden, dass sie das mit dem steigendem Meeresspiegel, den sterbenden Tierarten und den immer größer werdenden Wüsten ja auch nicht allzu dufte finden, aber der Wettbewerb binde ihnen nun einmal die Hände. Im globalen Kampf um Kapital und Investitionen zieht derjenige den Kürzeren, der die schlechtesten Bindungen zur Geldvermehrung bietet, der der Jagd nach dem Mehrwert die meisten Schranken setzt.

Kapital ist weder moralisch noch klimabewusst. Es ist beweglich. Es fließt und fließt und bahnt sich zuverlässig seinen Weg zum größtmöglichen Mehrwert. Das ist das Wesen des Kapitalismus, seine DNA wenn man so möchte.

Sicher kann gesellschaftlicher Druck; können ausreichend Menschen auf den Straßen, vor den Fabriken, Schulen oder Universitäten dem System die ein oder andere Grenze setzen.

Menschen, die gemeinsam, die kollektiv handeln, sind eine Macht, die der alles durchdringenden Profitlogik Schranken setzen kann. Deswegen ist es auch so wichtig und so notwendig, dass sich das Bündnis Klimanetz Trier gebildet hat, dass wir hier heute stehen und dass wir den Regierenden das erste, aber nicht das letzte mal zeigen, dass wir nicht einverstanden sind mit ihren Entscheidungen. Dass wir unser Veto einlegen gegen eine Energiepolitik, von der einige Wenige profitieren und die uns allen die Zukunft raubt.

Aber eine kleine Schranke, die wir dem System setzen, ein kleiner Kieselstein, den wir ins Mühlrad der Kapitalverwertungsmaschinerie werfen, wird an seinem Wesen nichts ändern. Der Strom des Geldes fließt nicht eine andere Richtung, bloß weil wir hier und da unsere Hände in den Fluss halten. Auch wenn sich die Produktion ändern kann, hier ein Grenzwert, da eine neue Technologie oder ein schärferes Gesetz – es geschieht zu langsam und vor allem: es ist etwas systemwidriges, etwas, dass wir immer von neuem erkämpfen müssen und jederzeit wieder zurückgenommen werden kann.

Was nötig wäre, ist, dass wir dem System soviele Grenzen setzen, dass weder die Umwelt noch der Mensch noch irgendjemand sonst ausgebeutet werden. Dass der gesellschaftliche Reichtum dahin fließt, wo es am vernünftigsten, umweltgerechtesten und sozialsten wäre. Doch dem System soviele Grenzen setzen, hieße es aufzuheben. Diejenigen, die jetzt davon profitieren, werden das mit aller Kraft verhindern wollen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass zwar keiner Interesse an Umweltzerstörung hat, aber der Kapitalismus seinen eigenen Gesetzen folgt. Marx nannte es die „Anarchie des Marktes“. Damit wir irgendwann in einer Welt leben, in der die Menschen selber über ihr Schicksal bestimmen, in der sie die wirkliche Macht haben, wie es Greta Thunberg nannte, müssen wir jede Schranke, die wir dem jetzigen System setzen, nutzen, um es als Ganzes aufzuheben.

Daher fordern wir:

Schnellstmöglicher Ausstieg aus der Kohleverstromung!

Enteignung aller Energiekonzerne und ihre Überführung in gesellschaftlich kontrolliertes Eigentum!

Sozialismus statt Barbarei!

Vielen Dank!

Zum Gedenken an die Ermordung der beiden Kommunisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zeigt die SDAJ Trier und die DKP Trier am Freitag den 18.Januar und Freitag, den 25. Januar 2019 nach einer kurzen Einführung jeweils ab 19Uhr einen Film zu den beiden Begründern der KPD.

Rosa Luxemburg Karl Liebknecht Trier

Wir zeigen die Filme im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West.

Wir freuen uns auf Euch!

Am 6.Dezember kommt uns dieses Jahr ein anderer Rauschebart besuchen. Die SDAJ Trier und die DKP Trier starten ab 20Uhr im Komplex – Infoladen Trier einen Lesekreis zur Schrift von Marx, in der er sich mit dem Gothaer Programm der sozialdemokratischen Partei (ADAV, SDAP bzw. SAPD) 1875 beschäftigte. Wir wollen die Schrift gemeinsam lesen, diskutieren und ggf Schlüsse für die heutigen Auseinandersetzungen um Reform und Revolution ziehen.

Zum ersten Treffen muss nichts mitgebracht werden. Der Eintritt ist frei – ihr seid herzlich willkommen!

wozu eigentlich Marx?

Gepostet am 17. Oktober 2018 Party Vorträge und Seminare

Über den andauernden Nutzen eines alten Rauschebarts.

Im Jahr seines zweihundertsten Geburtstages eroberte Karl Marx wieder einmal die Titelseiten. Das Fernsehen brachte Sondersendungen, Marx-Biographien erkletterten die Bestsellerlisten, seine Schriften wurden von Leuten gelobt, von denen man anderes zu hören gewohnt ist.
Denjenigen, die tatsächlich etwas über Marx lernen wollen, nützt all der Rummel leider wenig. Das medial vermittelte Bild weist bezeichnende Leerstellen auf – die Kerninhalte fehlen.

Eine Gesellschaftswissenschaft ohne Marx ist so sinnlos wie eine Biologie ohne Darwin. Und doch:
Darwins Ideen sind allgemein als unhintergehbarer Erkenntnisstand anerkannt, werden an jeder Schule gelehrt. Sein Zeitgenosse Marx mag im Jubiläumsjahr zur Pop-Ikone aufgestiegen sein, sein Denken ist an ökonomischen Fakultäten verhasst, aus politischen Diskursen verschwunden, in den Schulbüchern allenfalls als schlechte Karikatur zu finden.

Dies liegt nicht an Marx‘ Schwächen, es liegt an seinen Stärken. Für eine Gesellschaftsordnung, die auf der Ausbeutung der Mehrheit im Interesse einer obszön reichen Minderheit beruht, stellt die rücksichtslose Analyse ihrer Funktionsweise eine Gefahr dar. Für diejenigen, deren Interessen Tag für Tag dem Streben nach Höchstprofiten geopfert werden, bleibt sie so nützlich wie eh und je.

Die Frauenkommission der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) veranstaltet gemeinsam mit der DKP Trier und SDAJ Trier zu diesem Thema einen Vortrag mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion am Samstag, 24.November 2018 ab 17Uhr im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7, 54294 Trier-West.

Nach der Veranstaltung lassen wir den Abend noch gemütlich bei guter Musik, sowie Gesellschaft im Infoladen ausklingen.

Der Eintritt ist kostenlos. Du bist herzlich eingeladen.

Die DKP Trier und die SDAJ Trier zeigen am 07.11.2018 den Film „Wo der Himmel aufgeht“ über die Kuba-Reise der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano mit Filmemacher Tobias Kriele im Kino Broadway in Trier.

Zum Film:

Dokumentarfilm Kuba/BRD 2018

45 Minuten, Deutsch(+Spanisch mit deutschen Untertiteln)

Idee, Regie und Produktion: Tobias Kriele
Fotografía/Kamera/Camera: Martin Broschwitz und Markus Rüth
Tonassistenz: Tom Klingenberg

Esther Bejarano hat dank der Musik Auschwitz überleben können. Mit 92 Jahren verwirklicht die Sängerin einen Traum und gibt mit ihrem Sohn Joram und der Rap-Gruppe „Microphone Mafia“ Konzerte auf Kuba. Dort hört man mit Staunen ihre Lebensgeschichte, und Esther bekommt endlich Antwort auf die Frage, ob das revolutionäre Kuba den Antisemitismus beseitigt hat.

Der Film erzählt in einfühlsamen Bildern von einer Begegnung in Freundschaft. Mitreißende Konzertausschnitte machen die Begeisterung spürbar, die das kubanische Publikum einer einzigartigen Frau entgegenbringt, und ihrem Traum von einer Welt, deren Himmel für alle, die unter ihm leben, gleichermaßen aufgeht.

Zur Protagonistin:

Esther Bejarano ist Überlebende des KZ Auschwitz. Sie teilt ihre Erfahrungen seit dieser Zeit mit und ist politisch aktiv gegen Aufrüstung, Krieg und Diskriminierung. Seit dem 9. Mai diesen Jahres ist sie außerdem Patin der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Nelson-Mandela-Realschule-Plus in Trier.

Zum Rahmenprogramm:

Der Filmemacher Tobias Kriele („Kraft der Schwachen“, „Zucker und Salz“) wird den Film in Trier vorstellen und steht im Anschluss zu Gesprächen und Diskussion bereit.

Der Film wird gezeigt von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) Trier und der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Trier.

Zum Kino:

Der Film wird im „Broadway Filmtheater“ (Paulinstraße 18, Trier-Nord) gezeigt.

Der Eintritt kostet 5€, ermäßigt 4€.

Tickets können beim Broadway Trier per Telefon (Mo-Mi ab 16:00 Uhr (Schulferien/Feiertage: ab 14 Uhr), Do-So ab 14:00 Uhr) vorbestellt werden.
Telefon: (0651) 14 11 22

Einlass 18:30Uhr, Beginn 19:00Uhr

Rede der SDAJ Trier bei Exhaus-Demo

Gepostet am 26. September 2018 Demonstration

Liebe Freunde und Freundinnen,

wir von den SDAJ begrüßen ebenfalls, dass diese Demo stattfindet, auch wenn der Stadtrat heute finanzielle Zuschüsse für das ExHaus beschließt. Denn weder ändert diese Entscheidung etwas an der grundsätzlichen Unterfinanzierung unabhängiger Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit, noch wird an dem Verständnis gerüttelt, dass solche Arbeit sich finanziell möglichst selber tragen soll. Ein Verständnis, dass mit der Schuldenbremse 2009, die Bund und Ländern die Aufnahme von Krediten fast unmöglich macht, manifestiert wurde.

In nahezu allen Bereichen der öffentlichen Aufgabenerfüllung hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten dieses als wirtschaftliches Denken angepriesene System Bahn gebrochen, sei es bei der Sicherstellung öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, der Schul- und Universitätsbildung oder dem öffentlichen Wohnungsbau. Im Gesundheits- und Pflegesektor ist man sogar schon einen Schritt weiter: finanzielle Ausgeglichenheit wird hier bereits vielerorts durch knallharte Profiterwirtschaftung ersetzt. An den Krankheiten der Menschen Geld zu verdienen klingt eigentlich absurd, entspricht aber vollkommen dem marktwirtschaftlichen Prinzip alles und jeden zur Ware zu machen.

Bei der Schulbildung hält man sich mit der Privatisierung zwar noch zurück, aber chronische Unterfinanzierung haben auch hier ihre Spuren hinterlassen: katastrophaler baulicher Zustand der Lehrgebäude, viel zu große Klassen und schlechte Unterrichtsqualität aufgrund fehlenden oder pädagogisch überhaupt nicht ausgebildetem Personal – der Sanierungsstau beläuft sich an deutschen Schulen mittlerweile auf 34 Milliarden Euro. Dass die Finanzierung über sog. Drittmittel, d.h. vor allem Geld privater Konzerne, in immer größerem Ausmaß als Lösung für die Probleme an Schulen und Universitäten angesehen wird, zeigt anschaulich wie weit sich die Regierenden schon von dem Anspruch eines öffentlichen Bildungsauftrages entfernt haben.

Aber ist es denn wirklich so, dass für all das kein Geld da wäre? Ist es unvermeidbar, dass dem ExHaus nur so viel Mittel bereitgestellt werden, dass es finanziell die nächsten Jahre gerade so über die Runden kommt, vorausgesetzt der allseits beliebte Brandschutz macht ihnen keinen Strich durch die Rechnung?
Wenn ich so durch die Straßen einer beliebigen deutschen Stadt gehe, habe ich das Gefühl für eine etwas andere Art der Jugend- und Kinderarbeit scheint Geld keine Rolle zu spielen. Zigtausende Plakat- und Werbeflächen werden gemietet, aufwendige Imagefilme gedreht, ganze Straßenbahnen und Busse stilgerecht zugekleistert. „Was sind schon 1000 Facebook-Freunde gegen einen Kameraden?“, „Krisenherde löschst du nicht mit Abwarten und Teetrinken“ oder schließlich genauso knackig wie erschütternd „#führen“ – das sind die Botschaften, die überall auf Kosten der öffentlichen Hand vor allem unters junge Volk gebracht werden. Eingebettet ist diese millionenschwere Bundeswehr-Kampagne in eine massive Aufrüstungs- und Militarisierungsstrategie der Bundesregierung, die eine Erhöhung des Rüstungsetats allein im nächsten Jahr um vier Milliarden Euro und bis 2024 um weitere sieben Milliarden Euro vorsieht. Wäre Kriegsministerin von der Leyen an Ehrlichkeit gelegen, müsste auf ihren Plakaten stehen:
„Was sind schon 1000 Pflegekräfte gegen einen völkerrechtswidrigen Kriegseinsatz?“
„Was sind schon 1000 Lehrer gegen einen deutschen Leopard-Panzer, der auch im fernen Afrika die Profite heimischer Konzerne schützt?“
„Was sind schon 1000 Streetworker gegen einen 18jährigen, der in Afghanistan hautnah erleben kann, wie sicher dieses Herkunftsland ist?“
Wir fordern: Mehr Geld für öffentliche Gesundheitsversorgung, Bildung und Kulturarbeit statt Militarisierung und Aufrüstung!

Doch ist es nicht nur Rüstung, wo das Geld hinfließt. Sei es die auf 50 Milliarden Euro geschätzte Bankenrettung im Rahmen der Finanzkrise, das Fehlen einer Vermögens-, Millionärs- und echten Erbschaftssteuer oder die Verscherbelung öffentlichen Eigentums weit unter Wert an private Konzerne – überall zeigt sich, dass der Staat in unserer heutigen Gesellschaft die Interessen der Reichen, der Banken und Konzerne vertritt. Im Kampf um die Verbesserung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, sprich der Verwertungsbedingungen für das hiesige Kapital, spielen die Interessen der arbeitenden Bevölkerung keine Rolle. Jede kleine Verbesserung muss hart erkämpft und bereits vorhandene Rechte gegen Angriffe verteidigt werden. Es ist notwendig und richtig, um den Erhalt und die Finanzierung jedes Kultur- und Jugendzentrums zu kämpfen. Wir unterstützen diesen Kampf, rufen aber gleichzeitig dazu auf, auch das System zu hinterfragen, dass uns diesen Kampf aufzwingt, genauso wie es uns immer wieder den Kampf für scheinbar Selbstverständliches. Ob es um die Rettung von Menschen in Seenot geht, den Schutz von Wäldern, die für Profite gerodet werden sollen oder den Kampf für ein Land, in dem Menschen anderer Hautfarbe nicht durch die Straßen gejagt werden. All diese Missstände, dieser ganze alte und neue Dreck, gegen den wir in immer häufigeren Abständen auf die Straße gehen müssen, finden ihre Wurzeln im kapitalistischen Wirtschaftssystem und wir werden nicht müde zu betonen, dass eine andere Gesellschaft möglich und notwendig ist!

Es könnte eingewandt werden, dass der Trierer Stadtrat ja weder die Bundeswehr-Kampagne noch die Schuldenbremse oder die Bankenrettung beschlossen hat. Das stimmt, aber gab es denn etwa relevanten Protest dagegen? Bekommt nicht auch in Trier die Bundeswehr vom Melderegister automatisch die Adressen junger Menschen, um sie gezielt als Kanonenfutter im weltweiten Kampf für deutsche Profite anzuwerben? Und sind die meisten im Stadtrat sitzendenden Politiker nicht in Parteien, die all die Schweinereien auf den Weg gebracht haben?

Von CDU und FDP müssen wir in diesem Zusammenhang freilich nicht reden. Aber waren es denn nicht SPD und Grüne, die den Spitzensteuersatz und die Unternehmenssteuer senkten, die erste deutsche Beteiligung an einem Angriffskrieg seit 1945 beschlossen und ein auf die Bereicherung einiger Weniger gerichtetes Wirtschaftssystem nicht bekämpft, sondern mit der Agenda 2010 sogar noch perfektioniert haben? Wer eine solche Politik betreibt, der kann sich über die Unterfinanzierung von Kinder- und Jugendarbeit nicht beschweren. Und wenn Sozialdemokraten oder Grüne es doch tun, ohne ihre kapitalismusfreundliche Politik infrage zu stellen oder gar zu ändern, dann ist das nichts als widerliche Heuchelei.
Die Erfüllung öffentlicher Aufgaben, zu denen die kostenfreie Bereitstellung von Konzert und Proberäumen genauso zählt wie die Unterstützung unabhängiger Kultur- und Jugendarbeit, darf nicht einem ständigen Finanzierungsdruck ausgesetzt sein.

Daher unterstützen wir den Kampf um den Erhalt und die Förderung des ExHauses.

Lasst uns gemeinsam für die Schaffung von Freiräumen kämpfen – schenkten wird man sie uns nicht!

Demo: EXHAUS BLEIBT!

Gepostet am 20. September 2018 Bildung Demonstration

exhaus bleibt

Aufruf
Das Exzellenzhaus ist derzeit in großen Schwierigkeiten: Am 26.09. befindet der Stadtrat über eine Vorlage, die dem Verein gerade die Mittel zugesteht, die gebraucht werden, um der Abwicklung im Insolvenzverfahren zu entgehen.
Verschiedene Umbauarbeiten zum Brandschutz haben das Exhaus in finanzielle Nöte gebracht. Derzeit muss um die Existenz des Zentrums in seiner derzeitigen Form in freier Trägerschaft gefürchtet werden. Langjährige Mitarbeiter*innen haben ihren Job verloren.
Das Exhaus ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens in der Stadt Trier – und insbesondere aus Trier Nord nicht wegzudenken.
In offener Jugendarbeit, Hort, Streetwork, Fanprojekt, Umsonstladen, Konzerträumen und weiteren Projekten und Gruppen wird Kindern, Jugendlichen und allen anderen Interessierten die Möglichkeit gegeben, Perspektiven für ihr eigenes Leben und das ihrer Gemeinschaften in Trier zu entwickeln. Sie können sich kulturell einzubringen, einen Freiraum mit zu gestalten, in schwierigen Lagen auch, Hilfe zu erhalten.
Das Exhaus ist für so viele Menschen in Trier ein wichtiger Anlaufpunkt, der erhalten und erweitert werden muss! Und zwar nicht nur für das nächste halbe Jahr und auf Sparflamme! Die engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen im Exhaus brauchen die feste Zusage, dass ihre Arbeit nicht nur in einem halben, sondern auch in einem, in zwei und auch in zehn Jahren respektiert und unterstützt wird. Daran wollen wir den Stadtrat am 26.09. erinnern!
Wir alle haben ganz eigene Geschichten, die uns mit dem Exhaus verbinden – als Musiker*innen, Mitglieder von Kinder- und Jugendgruppen, Fußballfans, Spieleprogrammierer*innen, Aktivist*innen, Sozialarbeiter*innen, Hobbyköch*innen, begeisterte Konzertgäste und Flohmarktgänger*innen und so vieles mehr.
Wir fordern:

Baumaßnahmen in so einem alten, städtischen Gebäude sind ein unkalkulierbares Risiko. Die Stadt steht in der Verantwortung das Exhaus bis zu ihrem tatsächlichen Ende abzusichern!

es darf zu keinen weiteren Stellenstreichungen, Kürzungen oder Einschnitten kommen!

Der Exzellenzhaus e.V. hat die Kultur des Exhauses und der ganzen Stadt über Jahrzehnte hinweg geprägt und muss unbedingt als Träger bestehen bleiben!

Es geht nicht nur ums Exhaus. In der ganzen Stadt fehlt es an Freiräumen für Sub- und Jugendkulturen, insbesondere Proberäumen. Diese müssen ausgebaut, und nicht in ihrer Existenz bedroht werden! Es braucht nicht weniger, sondern mehr Stellen in der unabhängigen Kinder & Jugendarbeit!

Das Exhaus hat Zeit seines Bestehens solidarische Projekte unterstützt. Jetzt braucht es selbst unsere Solidarität!

Lasst uns das Exhaus direkt vors Rathaus bringen, bunt, laut und entschlossen!

Wann? 26.09.2018 von 16.30 Uhr bis ca. 23 Uhr

Wo? Vor dem Rathaus. Wer möchte, kann auch an der öffentlichen Stadtratssitzung im Rathaus teilnehmen.

Was? Redebeiträge, Open Mic, evtl. Musik
Einzelpersonen/Organisationen welche den Aufruf mit ihrem Namen unterstützen wollen melden sich bitte unter: trier@falken-rlp.de
Die Unterstützer*innenliste kann eingesehen werden unter: www.komplex-trier.org
Die Solikampagne des Exhauses benötigt deine Unterstützung: http://www.rettet-das-exhaus.de/

Unterstützer*innen
AG Frieden Trier
DIE LINKE. Trier
DKP Trier
Grüne Trier – Stadt
Ex:ternative
Insane Ultra
Komplex – Infoladen Trier
Kosmopolitische Plattform – Trier
Kulturverein villaWuller
Linksjugend ’solid Trier
Linksjugend [’solid] Rheinland-Pfalz
Multikulturelles Zentrum Trier
Punkrock-Tresen Trier
Rettet das Exhaus
SDAJ Trier
SJ – Die Falken Stadtverband Trier
SJD – Die Falken Rheinland-Pfalz
Slon
SPDqueer Trier/Trier-Saarburg
Trierer Jusos
Trierer SPD

Seit mehr als zehn Wochen befinden sich die Beschäftigten der Unikliniken in Essen und Düsseldorf im Streik. Ihrer Forderung nach mehr Personal, danach, dass Primat des Gesundheitssystems nicht das Geld, sondern die angemessene Patientenversorgung sein sollte, begegnen Klinikvorstand und Regierungsvertreter bisher mit lächerlichen Angeboten, die an dem kranken System der „wirtschaftlich ausgerichteten“ Gesundheitsversorgung nicht das Mindeste ändern.

Doch was hat der Streik der Krankenhausbeschäftigten mit dem Antikriegstag zu tun?

Sehr viel. Denn während im Gesundheitsbereich das Geld zur Erfüllung der berechtigen Forderungen der Beschäftigten angeblich nicht da sei und immer mehr Einrichtungen privaten Unternehmen überlassen werden, wurde der Rüstungsetat 2019 um vier Milliarden auf 42,9 Milliarden Euro aufgestockt. Bis 2024 ist gar eine Steigerung auf 1,5% des BIP geplant, was ca. 50 Milliarden Euro entsprechen würde. Und dies auch nur, wenn sich die Regierenden in der Bundesrepublik nicht doch dazu entschließen, bis dahin die von der NATO vorgesehenen 2% des BIP zu erfüllen.

Während also aufgrund von Personalmangel und Kostendruck in Kliniken täglich Leben gefährdet wird, in Pflegeheimen eine menschenwürdige Versorgung kaum möglich ist und schulische Einrichtungen immer maroder werden, scheint für das Militär stets Geld vorhanden zu sein. Doch diese Prioritätensetzung kommt nicht von irgendwoher. Im kapitalistischen Wirtschaftssystem stehen nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung im Vordergrund, sondern Profite und Wettbewerbsfähigkeit der großen Banken und Konzerne. Ihrem Interesse entspricht es nicht nur, unsere Gesundheitsversorgung zu einer Ware zu machen, mit der Gewinn erzielt werden kann. Es liegt ebenfalls in ihrem Interesse, den Rüstungshaushalt und damit Deutschlands militärische Stärke zu erhöhen.

Dass die Kriegseinsätze der Bundeswehr nicht wie behauptet der Friedenssicherung oder der Schaffung humaner Lebensverhältnisse dienen, ist unschwer erkennbar. In Afghanistan herrscht heute größeres Elend denn je. Die Zahl der Getöteten und Verletzten hat dieses Jahr eine Rekordhöhe erreicht, Frieden ist auch im siebzehnten Kriegsjahr nicht in Sicht. In Mali, dem Sudan oder im Kosovo ist die Bilanz deutscher Kriegsbeteiligung ebenso ernüchternd. Auch hier hat sich die Lebenssituation der arbeitenden Bevölkerung nicht verbessert.

Was sich allerdings verbessert hat, sind die Bilanzen deutscher Rüstungskonzerne, wie Airbus, KMW oder Rheinmetall, die unmittelbar an Aufrüstung, Waffenexporten und Krieg verdienen. Zudem wird regelmäßig publik, zuletzt in der Studie „Dirty Profits – Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete“, dass auch Finanzinstitute wie die Deutsche Bank, Allianz oder die Commerzbank in die Produktion von Kriegsgütern investieren – und damit direkt von Kriegen profitieren. Dass die Regierenden in Deutschland hierbei ihre treuen Interessenvertreter sind, zeigen nicht zuletzt die Genehmigungen von Waffenexporten nach Saudi-Arabien oder das Erdogan-Regime. Doch auch darüber hinaus hat das deutsche Großkapital ein handfestes Interesse an weltweiter militärischer Präsenz der Bundesrepublik.

Seit Jahren mahnen die deutschen Industriekonzerne die große Bedeutung der Versorgung mit Importrohstoffen an. Es wird vor Engpässen gewarnt und die Rohstoffversorgung gar als „Achillesferse“ für den Technologiestandort Deutschland bezeichnet. Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) stufte 2017 von 53 untersuchten mineralischen Rohstoffen nur 12 als solche mit „geringem Beschaffungsrisiko“ ein. Der Auftrag an die politisch Verantwortlichen ist eindeutig: Sicherung der Rohstoffversorgung, sonst ist die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Konzerne in Gefahr. Dabei geht es jedoch nicht nur um Rohstoffe. Im globalen Konkurrenzkampf, der die Unternehmen aller Länder bei Strafe des Untergangs zur Profitgenerierung und -maximierung zwingt, spielen Faktoren wie der Zugang und die Beherrschung von Handelsrouten oder die Erschließung von Absatzmärkten eine ebenso entscheidende Rolle. Die Bundeswehr dient in der ein oder anderen Form, mal verschleiert und mal offensichtlich, stets der Durchsetzung von Interessen des deutschen Kapitals, der Banken und Konzerne.

Dem entspricht auch die Einordnung in das westliche Kriegsbündnis NATO, welches konkret die globale Vormachtstellung der USA sichern und ausbauen, sowie allgemein Verwertungsmöglichkeiten für westliches Kapital schaffen soll. In zunehmendem Maße von inneren Widersprüchen zerrüttet, allen voran die extreme Ungleichverteilung von Reichtum und damit einhergehender Verarmung der arbeitenden Bevölkerung, tritt das Staatenbündnis immer aggressiver nach außen auf. Obwohl die Russische Föderation seine Militärausgaben zuletzt um 20% gesenkt hat und für Rüstung nicht einmal ein Zehntel dessen ausgibt, was allein die USA dafür aufwendet, wird es als Aggressor und Bedrohung für den Frieden dargestellt. Dem Willen Russlands, genauso wie Chinas, sich nicht den Interessen des US-amerikanischen Kapitals unterzuordnen, begegnet die NATO mit Drohgebärden und Kriegshetze.

Die Gefahr, dass sich in diesem Zuge regionale Stellvertreterkriege zu einer Konfrontation zwischen Russland und China auf der einen und der NATO auf der anderen Seite ausweiten, wächst. Dass die von Deutschland dominierte EU mit dem Abkommen zur „ständigen strukturierten Zusammenarbeit“ (engl. PESCO) größere militärische Eigenständigkeit gewinnen möchte, bedeutet dabei keineswegs, dass sie sich der aggressiven NATO-Taktik nicht anschließen würde.

Vor diesem Hintergrund muss die Aufrüstung des deutschen Militärs und die zunehmend aggressive Militarisierungskampagne in der Bundesrepublik gesehen werden. Für den Widerstand hiergegen ist die Erkenntnis, dass dieser Entwicklung systemische Ursachen zugrunde liegen, die es ebenfalls zu bekämpfen gilt, von entscheidender Bedeutung.
Es ist richtig, einen fairen Welthandel zu fordern, aber ist denn ein solcher möglich auf Basis von Eigentumsverhältnissen, die Konkurrenz und Ausbeutung mit Notwendigkeit zur Folge haben?

Es ist ebenso richtig zivile Konfliktlösungen zu fordern, aber ist dies nicht zum bloßen Wunschdenken verurteilt in einem Wirtschaftssystem, das den Krieg in sich trägt, wie die Wolke den Regen (Jean Jaurés)?
Das Ziel einer Gesellschaftsordnung jenseits von Ausbeutung, Konkurrenz und Militarisierung erreichen wir nur, indem wir uns den konkreten Angriffen auf die Interessen der arbeitenden Bevölkerung entgegenstellen. Deshalb ist für uns als SDAJ Trier und DKP Trier die Unterstützung des streikenden Klinikpersonals genauso selbstverständlich wie die des Aufrufs „Abrüsten statt Aufrüsten“.
Antimilitarismus und Antikapitalismus können nicht voneinander getrennt, sondern müssen als Momente ein und desselben Kampfes begriffen werden. Sowohl der Streik der Beschäftigten an den Unikliniken als auch der Protest all jener, die heute bundesweit für Frieden auf die Straße gehen, eint im Wesen die Ablehnung eines Systems, das nicht an den Bedürfnissen der Bevölkerungsmehrheit, sondern am Profit einiger Weniger orientiert ist.

Wer gegen Kriege ist, ist auch gegen den Kapitalismus!