exhaus bleibt

Aufruf
Das Exzellenzhaus ist derzeit in großen Schwierigkeiten: Am 26.09. befindet der Stadtrat über eine Vorlage, die dem Verein gerade die Mittel zugesteht, die gebraucht werden, um der Abwicklung im Insolvenzverfahren zu entgehen.
Verschiedene Umbauarbeiten zum Brandschutz haben das Exhaus in finanzielle Nöte gebracht. Derzeit muss um die Existenz des Zentrums in seiner derzeitigen Form in freier Trägerschaft gefürchtet werden. Langjährige Mitarbeiter*innen haben ihren Job verloren.
Das Exhaus ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens in der Stadt Trier – und insbesondere aus Trier Nord nicht wegzudenken.
In offener Jugendarbeit, Hort, Streetwork, Fanprojekt, Umsonstladen, Konzerträumen und weiteren Projekten und Gruppen wird Kindern, Jugendlichen und allen anderen Interessierten die Möglichkeit gegeben, Perspektiven für ihr eigenes Leben und das ihrer Gemeinschaften in Trier zu entwickeln. Sie können sich kulturell einzubringen, einen Freiraum mit zu gestalten, in schwierigen Lagen auch, Hilfe zu erhalten.
Das Exhaus ist für so viele Menschen in Trier ein wichtiger Anlaufpunkt, der erhalten und erweitert werden muss! Und zwar nicht nur für das nächste halbe Jahr und auf Sparflamme! Die engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen im Exhaus brauchen die feste Zusage, dass ihre Arbeit nicht nur in einem halben, sondern auch in einem, in zwei und auch in zehn Jahren respektiert und unterstützt wird. Daran wollen wir den Stadtrat am 26.09. erinnern!
Wir alle haben ganz eigene Geschichten, die uns mit dem Exhaus verbinden – als Musiker*innen, Mitglieder von Kinder- und Jugendgruppen, Fußballfans, Spieleprogrammierer*innen, Aktivist*innen, Sozialarbeiter*innen, Hobbyköch*innen, begeisterte Konzertgäste und Flohmarktgänger*innen und so vieles mehr.
Wir fordern:

Baumaßnahmen in so einem alten, städtischen Gebäude sind ein unkalkulierbares Risiko. Die Stadt steht in der Verantwortung das Exhaus bis zu ihrem tatsächlichen Ende abzusichern!

es darf zu keinen weiteren Stellenstreichungen, Kürzungen oder Einschnitten kommen!

Der Exzellenzhaus e.V. hat die Kultur des Exhauses und der ganzen Stadt über Jahrzehnte hinweg geprägt und muss unbedingt als Träger bestehen bleiben!

Es geht nicht nur ums Exhaus. In der ganzen Stadt fehlt es an Freiräumen für Sub- und Jugendkulturen, insbesondere Proberäumen. Diese müssen ausgebaut, und nicht in ihrer Existenz bedroht werden! Es braucht nicht weniger, sondern mehr Stellen in der unabhängigen Kinder & Jugendarbeit!

Das Exhaus hat Zeit seines Bestehens solidarische Projekte unterstützt. Jetzt braucht es selbst unsere Solidarität!

Lasst uns das Exhaus direkt vors Rathaus bringen, bunt, laut und entschlossen!

Wann? 26.09.2018 von 16.30 Uhr bis ca. 23 Uhr

Wo? Vor dem Rathaus. Wer möchte, kann auch an der öffentlichen Stadtratssitzung im Rathaus teilnehmen.

Was? Redebeiträge, Open Mic, evtl. Musik
Einzelpersonen/Organisationen welche den Aufruf mit ihrem Namen unterstützen wollen melden sich bitte unter: trier@falken-rlp.de
Die Unterstützer*innenliste kann eingesehen werden unter: www.komplex-trier.org
Die Solikampagne des Exhauses benötigt deine Unterstützung: http://www.rettet-das-exhaus.de/

Unterstützer*innen
AG Frieden Trier
DIE LINKE. Trier
DKP Trier
Grüne Trier – Stadt
Ex:ternative
Insane Ultra
Komplex – Infoladen Trier
Kosmopolitische Plattform – Trier
Kulturverein villaWuller
Linksjugend ’solid Trier
Linksjugend [’solid] Rheinland-Pfalz
Multikulturelles Zentrum Trier
Punkrock-Tresen Trier
Rettet das Exhaus
SDAJ Trier
SJ – Die Falken Stadtverband Trier
SJD – Die Falken Rheinland-Pfalz
Slon
SPDqueer Trier/Trier-Saarburg
Trierer Jusos
Trierer SPD

Aufruf des Marxbündnis zur Demo am 05.Mai 2018:

 

Am 200. Geburtstag von Karl Marx wollen wir seiner revolutionären Theorie folgend eine
breit aufgestellte, antikapitalistische Demonstration in seiner Geburtsstadt veranstalten.

Wir wollen diesen 5. Mai 2018 zum Anlass nehmen, ein Zeichen zu setzen.
Ein Zeichen dafür, dass Widerstand gegen ein System, welches täglich entfremdet,
unterdrückt und tötet genauso notwendig ist wie vor 200 Jahren.

Ein Zeichen dafür, dass es auch heute nicht reicht, den Kapitalismus nur zu kritisieren, nur
eine gerechtere Verteilung zu fordern oder gar an der Perfektionierung seiner
notwendigerweise beschränkten demokratischen Hülle zu werkeln.
Ein Zeichen dafür, dass unser Handeln darauf ausgerichtet sein muss, alle gegenwärtigen
Kämpfe zu nutzen, um auf eine grundlegende Umwälzung der Produktionsverhältnisse,
des materiellen Fundaments des Kapitalismus, hinzuarbeiten.

Und schließlich wollen wir deutlich machen, dass unser Ziel – der Aufbau eines Systems,
indem die Grundlagen für die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beseitigt
sind – nur im konsequenten Kampf gegen jene, die vom Kapitalismus und damit von
Elend, Hunger und Krieg profitieren, erreicht werden kann.

Es waren Karl Marx und sein Kampfgefährte Friedrich Engels, die uns mit dem
wissenschaftlichen Sozialismus das Werkzeug in die Hand gaben, um unsere
gegenwärtigen Verhältnisse so zu analysieren und zu begreifen, dass wir daraus eine
fortschrittliche und damit zwangsläufig revolutionäre Praxis entwickeln können.

Wir wollen euch hier und heute dazu aufrufen, dieses Werkzeug in die Hand zu nehmen.

Ohne revolutionäre Theorie, keine revolutionäre Praxis – ohne marxistische
Weltanschauung, kein Sozialismus!

Schluss mit Krieg, Diskriminierung und Ausbeutung!

Seid mutig – nieder mit dem Kapitalismus!

 

Unterstützt wird die Demo von:

  • Sozialistische  Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ)
  • Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  • DIE LINKE.
  • Linksjugend [’solid]
  • Linksfraktion im Trierer Stadtrat

 

Los geht’s um 9:30Uhr am Trierer Viehmarktplatz! Wir zählen auf Euch! 🙂

Am 5. April hatte die SDAJ Trier im Zuge des 200. Geburtstags von Karl Marx einen Leserkreis zu seinem Werk „Lohn, Preis und Profit“ mit Euch begonnen. Alle die teilgenommen haben, aber auch alle, die es nicht zum ersten Termin geschafft haben, sind herzlich eingeladen zum zweiten Treffen am 19.04. zu kommen.

Es ist kein Vorwissen zum Thema erforderlich – zum Treffen muss nichts mitgebracht werden.

Beim ersten Treffen haben wir einschließlich Kapitel 4 („Angebot und Nachfrage“) gelesen. Wir werden die gelesenen Kapitel auch nochmal zusammenfassen. ( hier kann man auch kostenfrei in ‚Lohn, Preis und Profit‘ reingucken: http://www.mlwerke.de/me/me16/me16_101.htm )

Los geht’s am Donnerstag, 19. April ab 20Uhr im Komplex – Infoladen Trier (Hornstraße 7, Trier-West).
Die weiteren Termine besprechen wir am beim Treffen. Wir freuen uns auf Euch! 🙂

#marxhatzukunft

Zum 200. Geburtstag des großen Vordenker des Sozialismus und Kommunismus Karl Marx wollen Kommunistinnen und Kommunisten eine Konferenz zu seinem Wirken und seiner bis heute gültigen Analyse des Kapitalismus in seiner Geburtsstadt Trier veranstalten.

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) veranstalten gemeinsam am 5. und 6. Mai 2018 ein Wochenende mit Aktionen, einer Konferenz und Konzerten! Auf der Konferenz wird mit verschiedenen Beiträgen auf die Aktualität von Marx‘ Werk – auch nach 200 Jahren – eingehen und sein Wirken in verschiedenen Teilen der Erde analysieren. Dazu werden Marxist*Innen referieren und diskutieren.

Seid dabei, diskutiert mit und feiert mit uns Karl Marx‘ Geburtstag!

[Weitere Infos folgen hier, auf Facebook oder unter http://marxgeburtstag.de/ – Stay tuned!]

#marxhatzukunft

100 Jahre nach der Oktoberrevolution hat die SDAJ Trier bereits am Anfang des Jahres einen Lenin-Lesekreis veranstaltet, einen Filmabend zur Revolution auf Kuba gezeigt und eine Party zur Oktoberrevolution geschmissen. Nun wollen wir uns erneut mit Lenins Schriften beschäftigen und sein Werk „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ lesen und diskutieren.

Deswegen laden wir Euch ein zum ersten Treffen am

Donnerstag, 26. Oktober 2017 ab 20Uhr

in den Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West

Am 9.Februar starten wir zum 100. Jubiläum der Oktoberrevolution, die SDAJ Trier und die Linksjugend ’solid Region Trier mit unserem ersten Treffen zum Lesekreis zu Lenins „Staat und Revolution“.

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Ihr seid herzlich eingeladen teilzunehmen. Wir freuen uns auf Euch! 🙂

Los geht’s mit dem ersten Treffen am Donnerstag, 9. Februar 2017 um 19:00Uhr im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West.

Eine genauere Beschreibung folgt! 😉

Wir zeigen den Film „Zeit für Zeugen“ am Abend des 9.11., dem Jahrestag der „Reichskristallnacht“. Der Film wird von Matthias Meyers, Autor des Films, vorgestellt und im Anschluss diskutiert.

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DER FILM:

Der Film erinnert an das Lebenswerk von Ettie und Peter Gingold, die beide als junge Erwachsene während der Okkupation des faschistischen Deutschland in der französischen Widerstandsbewegung Résistance kämpften. Sie leisteten entschiedenen Widerstand unter Einsatz ihres Lebens, waren 1944 an der Befreiung von Paris beteiligt und blieben ihr Leben lang als Kommunisten und Antifaschisten in der BRD aktiv im Einsatz für eine freie und demokratische Gesellschaft. Insbesondere engagierten sie sich gegen jede Tendenz von neuem Faschismus, Antisemitismus und Rassismus. Als Zeitzeugen traten sie vor Schulklassen, Jugendgruppen und auf Demonstrationen und Kundgebungen auf.
(weitere Informationen unter: http://www.gingold-initiative.de/der-gingold-film/ )
Im Anschluss an den Film wird der Abend ruhig ausklingen gelassen oder ein weiterer Film gezeigt.

Los geht’s ab 19Uhr im Komplex – Infoladen Trier in der Hornstraße 7, Trier-West

Trier – eine Stadt in militaristischer Umklammerung?

im Rahmen der alternativen Orientierungswoche des Komplex-Infoladen Trier 2016/2017 veranstaltet die SDAJ Trier eine antimilitaristsche Stadtrundfahrt

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Der Sozialist und Kriegsgegner Karl Liebknecht beschrieb 1907 den Militarismus als „ein über die Armee hinausgehendes System der Umklammerung der ganzen Gesellschaft durch ein Netz militaristischer und halbmilitaristischer Einrichtungen“ und weiter als „ein System der Durchtränkung unsres ganzen öffentlichen und privaten Volkslebens mit militaristischem Geiste“.

Das wurde im alten Preußen geschrieben, kurz vorm Ersten Weltkrieg. Zwischen diesen Zeilen und heute liegen ganze 99 Jahre. Da hat sich ja wohl einiges geändert, von Militarismus kann man doch in unserer Zeit wirklich nicht mehr sprechen, oder?

Auf unserer antimilitaristischen Stadtrundfahrt wollen wir untersuchen, ob das wirklich alles bloß Vergangenheit ist. Und zwar nicht theoretisch, sondern ganz praktisch vor Ort. Gemeinsam erkunden wir Trier mal auf die ganz andere Art: anhand der Stationen unserer Stadtrundfahrt, angefangen von der Uni, über so unverdächtige Einrichtungen wie die Deutsche Post oder Trierer Schulen, bis hin zur Wehrtechnischen Dienststelle, werden wir herausfinden, ob sich über unsere Stadt nicht doch auch heutzutage ein „Netz militaristischer und halbmilitaristischer Einrichtungen“ legt. Denn Kriegsmacher, -treiber und -profiteure gibt es mehr als man denkt, und auch mal da, wo sie keiner vermutet.

So lernt ihr nicht nur etwas über die deutsche Kriegsmaschinerie und ihre lokalen Stützpunkte, sondern ganz nebenbei auch noch die Stadt kennen, und zwar per Bus und zu Fuß, von der Uni im Osten bis zum Abschluss unserer Tour, dem Komplex – Infoladen Trier im Westen.

Wir sehen uns am Dienstag um 16 Uhr auf dem Mensavorplatz, Campus 1 der Uni Trier!

the boss needs you

Wir hatten heute eine sehr spannende zweite Sitzung unseres Lesekreises zum Kommunistischen Manifest und freuen uns schon aufs nächste Mal!

 

manifest buch