hier die Rede der SDAJ Trier zum Straßenfest des Maibündnis Trier zum nachlesen

http://trier.sdaj.org/2018/05/01/rede-der-sdaj-trier-zu-demo-und-strassenfest-des-maibuendnisses/

Rede der SDAJ Trier zu Demo und Straßenfest des Maibündnisses

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Genossinnen und Genossen,   Ich halte heute die Rede für die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Trier. Die Welt ist im Ungleichgewicht. Auf der einen Seite de…


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Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Genossinnen und Genossen,

 

Ich halte heute die Rede für die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Trier.

Die Welt ist im Ungleichgewicht.

Auf der einen Seite der Welt verelenden, verhungern Menschen. Sie sterben, weil sie von grundlegendenden zivilisatorischen Fortschritten ausgeschlossen sind, sei es die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, der Zugang zu Medikamenten oder der Schutz vor Naturgewalten. Nicht selten endet auch der Versuch, diesen Ausschluss mittels Flucht zu überwinden, tödlich.

Auf der anderen Seite der Welt werden täglich Tonnen von Lebensmitteln wegen Überproduktion weggeworfen, Patente auf lebensrettende Medikamente angemeldet und von dort aus imperialistische Kriege geführt, um den Markt für das heimische Kapital zu erweitern.

Dass Hunger, Elend und Krieg für Millionen Menschen Alltag ist , darf nicht zum Teil einer Aufzählung, zur bloßen Phrase werden. Es darf uns nicht nur „nachdenklich machen“ oder gar „ekeln“. Es darf nicht zur Randbemerkung in Zeitungen oder Nachrichten werden, wenn hunderte, tausende Menschen wegen Hunger, Elend und Krieg oder auf der Flucht an den EU-Außengrenzen auf dem Land oder Seeweg sterben, weil sie zufällig woanders geboren sind.
Wir müssen die Ursachen für diese unhaltbaren Zustände analysieren und darauf aufbauend handeln.

Aber auch in einem der reichsten Länder der Welt ist nicht alles in Butter. In der Bundesrepublik Deutschland besteht einer der größten Niedriglohnsektoren in ganz Europa, die Kinderarmut ist weiter hoch, die Schere zwischen Arm und Reich wächst, die Arbeitslosigkeit bleibt (trotz gefälschter Zahlen) hoch, in manchen Regionen, vor allem in der ehemaligen DDR, ist fast jeder Vierte arbeitslos.

Auch die Repression (wie zum Beispiel durch die Änderung des bayerischen Polizeigesetzes) nimmt drastische Ausmaße an und mit Horst Seehofer als Bundesinnenminister wird uns fortschrittlichen Kräften noch eine harte Zeit bevorstehen. Aber wir werden uns wehren! Wir werden uns gemeinsam wehren gegen die zunehmende Überwachung derer, die sich gegen Rassisten und Kriegstreiber stellen, wir werden uns wehren gegen die Kriminalisierung fortschrittlicher kurdischer Organisationen, wir werden uns wehren gegen Berufsverbote, wir werden uns wehren gegen die Angriffe des Innenministeriums!

Nicht wenige Menschen suchen Antworten auf die Folgen des Kapitalismus und laufen dabei den Rattenfängern von NPD, III.Weg und AfD direkt in die Arme. Diese versuchen vornehmlich Migrantinnen und Migranten und allen, die nicht in ihre Zigarrenschachtelwelt passen, die Schuld an allem Übel zu geben. Dabei bedienen sie ausschließlich die Interessen der herrschenden Klasse, der Bourgeoisie, indem sie versuchen die Arbeiterklasse durch Sexismus, Homo- und Transphobie und Rassismus zu spalten und wie die AfD zb Rentenkürzungen, Lohnkürzungen, eine Abschaffung des Mindestlohns, Abschaffung der Reichen- und Erbschaftssteuer und radikale Einschnitte in die Rechte von Arbeiter*innen und Gewerkschaften fordern.

Wer von der Spaltung der Arbeiterklasse, die die Rechten betreiben, profitiert sind große Banken und Konzerne. Wer daran verdient, dass Menschen ausgebeutet werden, ist die herrschende Klasse, sind die Kapitalisten.
Aber nicht das Ersetzen des einen Kapitalisten durch einen anderen oder eines vermeintlich besseren löst die aufgezählten Probleme, sondern nur die Abschaffung, die Überwindung, die Zerstörung des Kapitalismus!!

Die AfD hat bei den vergangenen Betriebsratswahlen im Frühjahr sogar versucht in großen Betrieben mit eigenen, rechten Listen anzutreten, um im Betriebsrat und im gesamten Betrieb ihre menschenverachtende Ideologie und die Interessen der Unternehmensleitungen besser durchsetzen zu können. Leider teilweise mit Erfolg. Der DGB hat gut daran getan sich diesem blau-braunen Spuk in den Weg zu stellen und offen gegen die AfD-Listen aufzutreten. Jüngster Erfolg dieser antirassistischen Politik des DGBs ist die Reaktion der streikenden IG-Metaller beim Besuch von Bernd Höcke vor ihren Werkstoren von Opel in Eisenach. Sie haben ihn und den Versuch einer nationalistisch-völkischen Instrumentalisierung ihrer Sache davongejagt! Eine Reaktion, an der sich alle Betriebe ein Beispiel nehmen können.
Wir müssen als fortschrittliche Kräfte rein in die Jugendausbildungsvertretungen und in die Betriebs- und Personalräte und gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften diesem Spuk ein Ende setzen!

Gemeinsam gegen Rechts einzustehen heißt, als Lehre aus der Zeit des Faschismus in Deutschland, auch Bündnisse zu schmieden. Heißt es auch Bündnisse mit Parteien und Organisationen einzugehen, die man ansonsten auf‘s Schärfste kritisiert. Dazu gehören für uns Linke in jedem Fall auch die SPD und die Grünen. Diese beiden Parteien haben in ihrer gemeinsamen Regierungszeit ab 1998 die erste Beteiligung Deutschlands an einem Angriffskrieg seit ´45 durchgesetzt und Hartz IV eingeführt. Die SPD ist für die Asylrechtsverschärfungen in den 90ern und beide Parteien für die letzten Asylrechtsverschärfungen mitverantwortlich. Das ist alles nicht zu entschuldigen. Und trotzdem müssen wir zusammen gegen die Rechten von AfD bis NPD demonstrieren und kämpfen und da ist es wirklich der falsche Schluss sich von uns als Kommunistinnen und Kommunisten, wie es die SPD im Rheinland-Pfälzischen Landtag getan hat auch in der Arbeit gegen Rechts zu distanzieren. Ich bitte jedoch darum uns nicht falsch zu verstehen – auch wir distanzieren uns hiermit in aller Form von der SPD! Aber in der Arbeit gegen Rechts werden wir trotzdem weiter mit ihnen zusammenarbeiten!

Dieses System vermeintlich zu verbessern oder Kleinstkämpfe in parlamentarischen, lokalen Gremien zu gewinnen, kann nicht das Ziel unserer Arbeit vor Ort sein. Vielmehr müssen wir durch unsere Arbeit die bestehenden Klassenwidersprüche und die Möglichkeiten ihrer Aufhebung aufzeigen. Der Kampf um Reformen muss auf allen Ebenen eingebettet sein in eine Strategie, die auf die Aufhebung des Grundwiderspruches dieses Systems, dem zwischen Kapital und Arbeit, abzielt. Denn es führt kein Weg daran vorbei – der Kapitalismus gehört abgeschafft!

Zur Analyse dieses Systems hat der in Trier geborene Karl Marx mit seinem Freund und Kampfgefährten Friedrich Engels ein umfangreiches Werk verfasst, dass es uns möglich macht das System der Ausbeutung im Kapitalismus zu verstehen und dagegen zu arbeiten. Eine der zentralen Schlussfolgerungen von Marx ist, dass sich die arbeitende Bevölkerung politisch organisieren muss und dass es die Aufgabe dieser politischen Organisation ist, der Arbeiterklasse ihre gesellschaftliche Stellung und ihre historische Mission bewusst zu machen. In diesem Sinne stehen wir Kommunistinnen und Kommunisten ganz bei ihm, wenn er sagt „die Proletarier haben nicht zu verlieren außer ihrer Ketten – sie haben eine Welt zu gewinnen“!

Diese Rede ist keine Sonntagsrede, wie nicht wenige Sozialdemokraten sie gerne bei Wahlkampfveranstaltungen oder gerade am 1.Mai halten und einen Tag später nichts mehr davon wissen wollen. Wir meinen das ernst! Wir lesen und diskutieren Texte von Marxistinnen und Marxisten. Wir haben in den letzten Jahren Texte und Bücher von Marx, Engels, Lenin, Rosa Luxemburg und Georgi Dmitroff gelesen. Wir haben Arbeiterinnen und Arbeiter beim 24h-Streik der IG Metall bei Bilstein unterstützt und dieses wunderbare Fest mitorganisiert.

In 6 Tagen, am 5.Mai 2018, dem 200. Geburtstag von Karl Marx werden wir ganz im Sinne des berühmtesten Sohns dieser Stadt gemeinsam mit der Deutschen Kommunistischen Partei, der Linkspartei und der Linksjugend [solid] eine große antikapitalistische Demonstration begehen, zu der wir Euch herzlich einladen. Ab 13Uhr findet dann eine wunderbare Konferenz von SDAJ und DKP im Bürgerhaus Trier-Nord statt, bei der es um eine Auseinandersetzung mit Marx‘ Werk auch aus der Sicht von engagierten Gewerschafterinnen, dem Botschafter Kubas und vieler anderer Menschen geht. Wir würden uns auch hier freuen, einige von Euch dort wieder zu treffen! Es lohnt sich!

Wir wollen gemeinsam heute mit Euch daran erinnern, dass wir im Kapitalismus leben, dass er die Wurzel des Problems ist und mit Euch dafür kämpfen, wie Marx es gesagt hat, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“

Nieder mit dem Kapitalismus!


Gestern hatten wir einen tollen, kämpferischen Tag mit antikapitalistischer Demo und anschließendem Straßenfest in Trier-West mit dem Maibündnis Trier!

Danke an alle Helfer*innen, Unterstützer*innen und an alle Bands, die teilweise dem widrigen Wetter getrotzt und einfach im Komplex – Infoladen Trier gespielt haben! Es war ein Fest!





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Kommt zur Demo heute ab 17Uhr an der Porta Nigra und dem anschließenden Straßenfest in der Hornstrasse: https://www.facebook.com/events/1758327750901803/

Und morgen natürlich: Raus zum 1.Mai mit der DGB-Kundgebung ab 10Uhr am Hauptmarkt!




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Kommt morgen um 17Uhr zur antikapitalistischen Demo an die Porta Nigra und gemeinsam mit uns zum Straßenfest auf dem Orli-Torgau-Platz in Trier-West/Pallien!


Dieses Bild haben wir 2015 vor unserem Fest das erste Mal gepostet und seit dem jedes Jahr!
Auch dieses Jahr steht es schlecht um’s Wetter am Vortag – lasst Euch davon nicht abschrecken – bisher war zum Fest der Regen jedes Jahr wieder verschwunden. Dieses Jahr sicher auch!
Kommt morgen zur Demo und zum Straßenfest!! Es wird großartig!

Demo & Straßenfest zum Vorabend des 1. Mai

mit:
JUGGERNOUT
Krach Capella Nigra
Prejudged Youth
DMO

#InTrierDaMachtManDasWetter
#alleredenvomwetter


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Ihr wollt am 5. Mai aus Luxemburg zur Antikapitalistischen Demo und zu „Marx hat Zukunft“ nach Trier kommen? Bitte meldet Euch bei der KPL – d’Kommunisten 🙂

#marxhatzukunft


Wëlls de och mat de Kommunisten bei de Marxe Charel op Tréier fueren? 🚌

Dann ruff eis un 📞 +352446066 🙂


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44 Jahre #Nelkenrevolution in Portugal!


44 Jahre Nelkenrevolution!

Als vor 44 Jahren, am 25. April 1974, das Lied „Grandola, vila morena“ im Radio ertönte, war das Startsignal für die Nelkenrevolution in Portugal gegeben. Nach über 40 Jahren wurde Portugal von der faschistischen Salazar-Diktatur durch ein Bündnis fortschrittlicher Militärs und dem gesamten Volk befreit und mit ihm ein Großteil der portugiesischen Kolonien. Zur Begrüßung und als Ausdruck ihrer Freude steckten Frauen den aufständischen Soldaten Nelken in ihre Gewehrläufe.
Als Ergebnis der Nelkenrevolution wurden über 250 inländische Banken und Konzerne nationalisiert, die Verflechtungen von Monopolkapital und Staat zerstört, grundlegende Rechte für die Arbeiterklasse und Frauenrechte erkämpft und vieles mehr. Nur kurze Zeit später fielen auch die Diktaturen in Griechenland und Spanien. Auch wenn zuletzt die Konterrevolution gesiegt hat gilt es die erkämpften Errungenschaften gegen Angriffe zu verteidigen und aufzuzeigen, dass es sehr wohl möglich ist, grundlegende Rechte zu erkämpfen.

Empfehlungen zum Weiterlesen:
– Die Nelkenrevolution in Portugal, Urte Sperling, Papyrossa Basiswissen-Reihe http://shop.papyrossa.de/sperling-basis-nelkenrevolution
– Bis morgen Genossen, Manuel Tiago (Pseudonym von Alvaro Cunhal), Roman vom Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Portugals von 1961-1992


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Besser als der gute Marx hätte man es (mal wieder) nicht ausdrücken können.

#marxhatzukunft




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Trier ist zur Zeit für Marxisten ein schwieriges Feld 😩

#istdasschondialektik
#marxhatzukunft


Liebe hairkiller-Freunde,

bald ist es soweit: Der weltweit bekannte Denker und Sohn unserer Stadt wird 200 !!!

Let´s get the Party started, am besten mit einer neuen Frisur made by hairkiller… 🎉🧔🏻🎨🍾

#karlmagsbunt #trier #hairkillertrier #hairkiller


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teleSUR English

Gepostet am 18. April 2018 Aktionen



#marxhatzukunftToday marks the 135th death anniversary of Karl Marx. Marx’s socialist theory and the idea of communism has been one of the most impactful ideas ever proposed and had a huge impact on the 20th century and he is given credit with being one of the most influential thinkers in history. Marx’s revolutionary ideas continue to inspire working-class movements and struggles all over the world. ✊


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