Im November 08 streikten 120.000 SchülerInnen in Deutschland für besser Bildung. Sie wollten sich nicht mehr mit den katastrophalen Lage im deutschen Schulsystem abfinden. Ihre Kritik betrifft auch besonders euch als BerufsschülerInnen: Es gibt viel zu wenig LehrerInnen und die Klassen sind überfüllt. Die Ausstattung und Technik an Berufsschulen ist oft veraltet und die Gebäude müssen dringend renoviert werden Kantinen, wenn es überhaupt welche gibt, sind schlecht und die Preise für viele nicht bezahlbar Ausbildungsinhalte werden von den Betrieben vorgegeben und gekürzt. Nach so einer „Schmalspurausbildung“ kannst du dein Leben lang bei BMW am Band stehen oder bei Bäcker Schmidt in der Backstube. Insgesamt fehlen hunderttausende Ausbildungsplätze in Deutschland und die Gefahr, nach der Ausbildung nicht übernommen zu werden und auf der Straße zu stehen ist hoch.

bundesweiter bildungsstreik 2009
Politiker aller großen Parteien, Vorstände von Banken und Konzernen, Medien und Wirtschaftsinstitute überschlagen sich mit Vorschlägen, um Wege aus der größten Weltwirtschaftskrise seit Jahrzehnten aufzuzeigen. Dabei sind sie sich im Kern einig: Die Banken und Konzerne erhalten Unterstützung in Milliardenhöhe und die Bevölkerung hat die Lasten der Krise zu tragen. Was für Arbeiter und Angestellte Lohnabbau und Arbeitsplatzverlust heißt, für Hartz IV-Empfänger und Rentner Kürzungen der Leistungen, das heißt für uns SchülerInnen:
Eine Schule zu ertragen, die wir mit immer mehr Stress, Ausgrenzung und Entmündigung verbinden.
Eine Schule zu ertragen, die zunehmend einer Lernfabrik gleicht, in der wir zu funktionieren haben.
Eine Schule zu ertragen, die auf unhinterfragbares Auswendiglernen für Prüfungen statt auf selbstständiges Begreifen und selbstbestimmtes Lernen setzt.
Das alles heißt für uns also: Weiter die Krise schieben in diesem Schulsystem.

Viele von uns wissen sich nicht mehr anders zu helfen: Entweder ordnen sie sich diesem Schulsystem unter, oder kehren ihm einfach den Rücken zu.
Doch 100.000 Schülerinnen und Schüler haben im November 2008 gezeigt: Es gibt einen Weg jenseits von Unterordnung und Resignation. Indem sie gemeinsam in über 40 Städten in einen Schulstreik getreten sind, haben sie ihre Bereitschaft unterstrichen, diesem Schulsystem und den dafür Verantwortlichen den Kampf anzusagen.

Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) meint: Dieser Weg des Widerstandes muss weiter beschritten werden. Deshalb ruft die SDAJ zusammen mit lokalen Schülerbündnissen, Schulstreikkomitees, Schülervertretungen, Gewerkschaftsjugenden, Studierendenverbänden und anderen Jugendorganisationen zu weiteren Bildungsstreiks im Frühjahr 2009 auf. <em>Dafür brauchen wir auch Dich! </em>

DEMO GEGEN NPD

Gepostet am 13. Mai 2009 Antifaschismus Demonstration

Uns schöner Trier – Unsere Stadt hat Nazis satt!

Demonstration am Freitag, den 05. Juni 2009!

Das Antifaschistische Jugendbündnis ruft auf zu einer Demonstration gegen Nazi-Aktivitäten in Trier. Wir wollen gemeinsam deutlich machen, dass wir den Antritt der neofaschistischen NPD zur Stadtratswahl am 07.06. genausowenig hinnehmen wie die geschichtsrevisionistische „Gedenkenfeier“ der Nazis am 08. Mai auf dem Hauptfriedhof und die Präsenz der Faschisten in unserer Stadt überhaupt!

Mehr auf: http://5juni.blogsport.de/

Auf den letzten Schulstreik reagierte so manche Schulleitung mit Verweisen und anderen Repressionsmaßnahmen. Sich von diesen Drohgebärden einschüchtern zu lassen und gar nicht erst auf die Straße zu gehen, ist aber der falsche Weg – auch SchülerInnen haben ein Demonstrationsrecht! Darum:

Keine Angst vorm Schulstreik!

Aufruf europäischer Jugendorganisationen zu den Aktionen gegen den NATO-Geburtstag in Straßburg

Im Kalten Krieg 1949 als Militärbündnis gegen den ehemaligen Alliierten UdSSR gegründet, war die NATO während der Blockkonfrontation das wichtigste Instrument zur Bedrohung der sozialistischen Staaten. Das Aufrüsten der NATO-Streitkräfte in Europa mit konventionellen und nuklearen Waffen verursachte permanente Kriegsgefahr in Europa, bei der die Option eines Atomkrieges bewusst einkalkuliert wurde.
Nach Ende des kalten Krieges und dem Sturz der Sowjetunion hat die NATO ihren Einfluss auf Osteuropa ausgedehnt. Die Osterweiterung der NATO wird dabei von Russland als Bedrohung empfunden. Der inter-imperialistische Widerspruch zwischen Russland und der NATO ist ein Herd von Spannungen, die – wie im Falle Georgiens – auch zu einer militärischen Konfrontation führen können.
Nach dem Sturz des Sozialismus ist Europa damit keinesfalls sicherer geworden, im Gegenteil. Durch den Verlust dieses Gegenpols ist eine Politik der Zerstückelung von Jugoslawien, die im Angriff der NATO ihren Höhepunkt fand, erst möglich geworden.

Öl und Gas sind die Schmiermittel des kapitalistischen Systems. In Zeiten rapide sinkender Vorkommen bei gleichzeitig stark ansteigendem Verbrauch ist es aus Sicht der NATO-Strategen nötig, möglichst große Teile der verbliebenen Energievorkommen unter Kontrolle zu bekommen – notfalls mit militärischer Gewalt. Schon 2006 warnte die NATO direkt davor, dass „die ihre Sicherheitsinteressen durch eine Unterbrechung der Versorgung mit vitalen Ressourcen betroffen werden können.“ Aus diesem Grund rückt die militärische Rohstoffsicherung immer weiter ins Zentrum der Einsatzplanung. Ganz offen wird in NATO-Publikationen ein ganzes Bündel von Fällen beschrieben, in denen das Bündnis militärisch aktiv werden müsse. „Das neue Sicherheitsumfeld bedeutet, dass Interventionen in Ölförderländern und Marineaktivitäten entlang strategisch wichtigen Meerengen (…) nahezu vorprogrammiert sind.“ Die NATO-Staaten rüsten also für Kriege für den freien Zugang zu Rohstoffen überall dort, wo es den westlichen Konzerninteressen entspricht.

3./4. April 2009 – Die NATO feiert in Strasbourg ihren 60. Jahrestag. Militarismus und Kriegspolitik sind heute wieder fester Bestandteil internationaler Politik und die NATO spielt in dem Konzert von Rüstung und Krieg die erste Geige. Wir lehnen die NATO und ihre Politik konsequent ab und setzen uns für die Auflösung der NATO ein. Wir rufen alle dazu auf: kommt am 3. April nach Strasbourg und demonstriert gegen den NATO-Kriegsgipfel.

Die NATO stellt in allen aktuellen Konflikten ein Haupthindernis für friedliche politische Lösungen dar. 60 Jahre NATO sind zuviel!
Am 3./4. April: Demonstrieren, protestieren, blockieren!
Wir werden den Imperialismus besiegen und für den Sozialismus kämpfen!

Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend – SDAJ Germany
Kommunistische Jugend Östereich – KJÖ, Austria
Kommunistische Jugend Katalonien – CJC, Catalunya
Kommunistische Jugend Griechenland – KNE, Greece
Freie Deutsche Jugend – FDJ, Germany
Föderation junger Kommunisten Italiens – FGCI, Italy
Junge Kommunisten Portugal – JCP, Portugal
Union junger Kommunisten Spaniens – UJCE Spain

Erklärung beschlossen auf dem WBDJ-CENA-Seminar in Hannover, 13. März 2009

CUBA PARTY

Gepostet am 2. März 2009 International Party

FiestaCubana 2009

Die SDAJ Trier und die Jeunesse Communiste Luxembourgeoise (JCL) laden alle FreundInnen des sozialistischen Cubas herzlich ein zu einer Cuba-Soli-Party zur Feier der nunmehr 50 Jahre der kubanischen Revolution!

Am Freitag, den 20. März im Infoladen in der Hommerstraße 14.

streetfighter Turnier 2009

Dieses einwöchige Seminar steht unter dem Titel: Antifaschismus und Marxismus.
Stattfinden wird die Osterschule in der Karl-Liebknecht-Schule in Leverkusen.
Das Seminar steht allen interessierten Jugendlichen offen. Wer mitfahren möchte, melde sich bitte bei uns unter:
trier[ät]sdaj-netz.de

Das Jugendbündnis trifft sich am Donnerstag, den 05. Februar.

Die Sitzung beginnt ca. 20.30 Uhr im Infoladen in der Hommerstraße 14.

Das nächste Treffen des Antifaschistischen Jugendbündnisses wird am 06.11. um 19.00 Uhr im Infoladen (Hommerstraße 14) stattfinden!

Bei Interesse am Bündnis entweder einfach vorbeikommen oder aber Mail an:

afajugendbuendnis-trier[ät]gmx.de