Kein Werben fürs Sterben!

Gepostet am 14. September 2009 Antimilitarismus

Keinen Menschen – keinen Cent – keinen Fußbreit der Bundeswehr!

Am 12. und 13. September fand auf dem Gelände des Messeparks Trier eine Jobmesse statt. Den größten Aufwand zum Anwerben junger Menschen betrieb dort ohne Frage mal wieder die offensichtlich von Nachwuchssorgen geplagte Bundeswehr. Mit einem großen Stand, an dem das Leben als SoldatIn im Stile eines Abenteuerfilmes präsentiert und immer wieder die „Sicherheit“ des Soldatenberufs angepriesen wurde, versuchten die Damen und Herren Jugendoffiziere neues Kanonenfutter zu ködern.

Die AntimilitaristInnen, die sich gegenüber des BW-Standes mit Transparent und Flugblättern postiert hatten, wurden bereits nach ca. zehn Minuten vom Hausherren des Saales verwiesen.
Da die Verteidiger der Interessen des großen Kapitals aber auch ein paar Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände mitgebracht hatten, ergab sich auch außerhalb der Messehalle noch eine Gelegenheit, echtes Afghanistan-Feeling zu bekommen:

Krieg und kein Ende

Gepostet am 31. August 2009 Antimilitarismus

Unsere Interessen werden nicht am Hindukusch verteidigt!

Am ersten September jährt sich nun zum 70. Mal der Überfall der faschistischen Wehrmacht auf Polen, der den Beginn des Zweiten Weltkrieges markierte. Nach seiner Niederlage, der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945, waren dem deutschen Imperialismus für die nächsten 40 Jahre durch das Vorhandensein eines starken sozialistischen Lagers die Hände gebunden. Nach 1990 gingen die deutschen Militaristen allerdings wieder daran, ihre verlorengegangene Weltmachtrolle Schritt für Schritt zurückzuerobern. Einen Meilenstein auf diesem Weg stellte die deutsche Beteiligung am Angriffskrieg gegen Jugoslawien dar – wohlgemerkt unter einer rot-grünen Bundesregierung.
Seitdem ist die Bundesrepublik stets mit dabei, wenn imperialistische Kriege rund um den Globus geführt werden. Sei es mit der Gewährung von Überflugrechten und nachrichtendienstlicher Schützenhilfe wie beim Irak-Krieg oder ganz direkter militärischer Beteiligung wie in Afghanistan.

AntifaschistInnen zur Bürgersprechstunde!
No NPD
Das ‚Bündnis gegen Rechts‘ ruft zum Protest gegen die NPD anlässlich der ersten Sitzung des neugewählten Stadtrates auf:

Die erste Stadtratssitzung seit der Kommunalwahl findet am 25. August statt – Zum ersten Mal ist die rechtsextreme NPD mit einem Sitz im Stadtrat vertreten. Nur 1,1% der Stimmen genügten dem Trierer NPD-Chef Safet Babic, um in das 56-köpfige Parlament einzuziehen. Der selbsternannte „bosnische Befreiungsnationalist“ ist kein unbeschriebenes Blatt: Zuletzt geriet er im Mai in die Schlagzeilen, weil er an einem Überfall von sechs Neonazis an einen jungen Mann in Trier beteiligt war. Dabei wurde das Opfer gezielt in den Bauch und gegen den Kopf getreten werden und musste mehrere Tage mit schwerer Gehirnerschütterung im Krankenhaus behandelt werden.

Im November 08 streikten 120.000 SchülerInnen in Deutschland für besser Bildung. Sie wollten sich nicht mehr mit den katastrophalen Lage im deutschen Schulsystem abfinden. Ihre Kritik betrifft auch besonders euch als BerufsschülerInnen: Es gibt viel zu wenig LehrerInnen und die Klassen sind überfüllt. Die Ausstattung und Technik an Berufsschulen ist oft veraltet und die Gebäude müssen dringend renoviert werden Kantinen, wenn es überhaupt welche gibt, sind schlecht und die Preise für viele nicht bezahlbar Ausbildungsinhalte werden von den Betrieben vorgegeben und gekürzt. Nach so einer „Schmalspurausbildung“ kannst du dein Leben lang bei BMW am Band stehen oder bei Bäcker Schmidt in der Backstube. Insgesamt fehlen hunderttausende Ausbildungsplätze in Deutschland und die Gefahr, nach der Ausbildung nicht übernommen zu werden und auf der Straße zu stehen ist hoch.

bundesweiter bildungsstreik 2009
Politiker aller großen Parteien, Vorstände von Banken und Konzernen, Medien und Wirtschaftsinstitute überschlagen sich mit Vorschlägen, um Wege aus der größten Weltwirtschaftskrise seit Jahrzehnten aufzuzeigen. Dabei sind sie sich im Kern einig: Die Banken und Konzerne erhalten Unterstützung in Milliardenhöhe und die Bevölkerung hat die Lasten der Krise zu tragen. Was für Arbeiter und Angestellte Lohnabbau und Arbeitsplatzverlust heißt, für Hartz IV-Empfänger und Rentner Kürzungen der Leistungen, das heißt für uns SchülerInnen:
Eine Schule zu ertragen, die wir mit immer mehr Stress, Ausgrenzung und Entmündigung verbinden.
Eine Schule zu ertragen, die zunehmend einer Lernfabrik gleicht, in der wir zu funktionieren haben.
Eine Schule zu ertragen, die auf unhinterfragbares Auswendiglernen für Prüfungen statt auf selbstständiges Begreifen und selbstbestimmtes Lernen setzt.
Das alles heißt für uns also: Weiter die Krise schieben in diesem Schulsystem.

Viele von uns wissen sich nicht mehr anders zu helfen: Entweder ordnen sie sich diesem Schulsystem unter, oder kehren ihm einfach den Rücken zu.
Doch 100.000 Schülerinnen und Schüler haben im November 2008 gezeigt: Es gibt einen Weg jenseits von Unterordnung und Resignation. Indem sie gemeinsam in über 40 Städten in einen Schulstreik getreten sind, haben sie ihre Bereitschaft unterstrichen, diesem Schulsystem und den dafür Verantwortlichen den Kampf anzusagen.

Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) meint: Dieser Weg des Widerstandes muss weiter beschritten werden. Deshalb ruft die SDAJ zusammen mit lokalen Schülerbündnissen, Schulstreikkomitees, Schülervertretungen, Gewerkschaftsjugenden, Studierendenverbänden und anderen Jugendorganisationen zu weiteren Bildungsstreiks im Frühjahr 2009 auf. <em>Dafür brauchen wir auch Dich! </em>

DEMO GEGEN NPD

Gepostet am 13. Mai 2009 Antifaschismus Demonstration

Uns schöner Trier – Unsere Stadt hat Nazis satt!

Demonstration am Freitag, den 05. Juni 2009!

Das Antifaschistische Jugendbündnis ruft auf zu einer Demonstration gegen Nazi-Aktivitäten in Trier. Wir wollen gemeinsam deutlich machen, dass wir den Antritt der neofaschistischen NPD zur Stadtratswahl am 07.06. genausowenig hinnehmen wie die geschichtsrevisionistische „Gedenkenfeier“ der Nazis am 08. Mai auf dem Hauptfriedhof und die Präsenz der Faschisten in unserer Stadt überhaupt!

Mehr auf: http://5juni.blogsport.de/

Auf den letzten Schulstreik reagierte so manche Schulleitung mit Verweisen und anderen Repressionsmaßnahmen. Sich von diesen Drohgebärden einschüchtern zu lassen und gar nicht erst auf die Straße zu gehen, ist aber der falsche Weg – auch SchülerInnen haben ein Demonstrationsrecht! Darum:

Keine Angst vorm Schulstreik!

Aufruf europäischer Jugendorganisationen zu den Aktionen gegen den NATO-Geburtstag in Straßburg

Im Kalten Krieg 1949 als Militärbündnis gegen den ehemaligen Alliierten UdSSR gegründet, war die NATO während der Blockkonfrontation das wichtigste Instrument zur Bedrohung der sozialistischen Staaten. Das Aufrüsten der NATO-Streitkräfte in Europa mit konventionellen und nuklearen Waffen verursachte permanente Kriegsgefahr in Europa, bei der die Option eines Atomkrieges bewusst einkalkuliert wurde.
Nach Ende des kalten Krieges und dem Sturz der Sowjetunion hat die NATO ihren Einfluss auf Osteuropa ausgedehnt. Die Osterweiterung der NATO wird dabei von Russland als Bedrohung empfunden. Der inter-imperialistische Widerspruch zwischen Russland und der NATO ist ein Herd von Spannungen, die – wie im Falle Georgiens – auch zu einer militärischen Konfrontation führen können.
Nach dem Sturz des Sozialismus ist Europa damit keinesfalls sicherer geworden, im Gegenteil. Durch den Verlust dieses Gegenpols ist eine Politik der Zerstückelung von Jugoslawien, die im Angriff der NATO ihren Höhepunkt fand, erst möglich geworden.

Öl und Gas sind die Schmiermittel des kapitalistischen Systems. In Zeiten rapide sinkender Vorkommen bei gleichzeitig stark ansteigendem Verbrauch ist es aus Sicht der NATO-Strategen nötig, möglichst große Teile der verbliebenen Energievorkommen unter Kontrolle zu bekommen – notfalls mit militärischer Gewalt. Schon 2006 warnte die NATO direkt davor, dass „die ihre Sicherheitsinteressen durch eine Unterbrechung der Versorgung mit vitalen Ressourcen betroffen werden können.“ Aus diesem Grund rückt die militärische Rohstoffsicherung immer weiter ins Zentrum der Einsatzplanung. Ganz offen wird in NATO-Publikationen ein ganzes Bündel von Fällen beschrieben, in denen das Bündnis militärisch aktiv werden müsse. „Das neue Sicherheitsumfeld bedeutet, dass Interventionen in Ölförderländern und Marineaktivitäten entlang strategisch wichtigen Meerengen (…) nahezu vorprogrammiert sind.“ Die NATO-Staaten rüsten also für Kriege für den freien Zugang zu Rohstoffen überall dort, wo es den westlichen Konzerninteressen entspricht.

3./4. April 2009 – Die NATO feiert in Strasbourg ihren 60. Jahrestag. Militarismus und Kriegspolitik sind heute wieder fester Bestandteil internationaler Politik und die NATO spielt in dem Konzert von Rüstung und Krieg die erste Geige. Wir lehnen die NATO und ihre Politik konsequent ab und setzen uns für die Auflösung der NATO ein. Wir rufen alle dazu auf: kommt am 3. April nach Strasbourg und demonstriert gegen den NATO-Kriegsgipfel.

Die NATO stellt in allen aktuellen Konflikten ein Haupthindernis für friedliche politische Lösungen dar. 60 Jahre NATO sind zuviel!
Am 3./4. April: Demonstrieren, protestieren, blockieren!
Wir werden den Imperialismus besiegen und für den Sozialismus kämpfen!

Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend – SDAJ Germany
Kommunistische Jugend Östereich – KJÖ, Austria
Kommunistische Jugend Katalonien – CJC, Catalunya
Kommunistische Jugend Griechenland – KNE, Greece
Freie Deutsche Jugend – FDJ, Germany
Föderation junger Kommunisten Italiens – FGCI, Italy
Junge Kommunisten Portugal – JCP, Portugal
Union junger Kommunisten Spaniens – UJCE Spain

Erklärung beschlossen auf dem WBDJ-CENA-Seminar in Hannover, 13. März 2009

CUBA PARTY

Gepostet am 2. März 2009 International Party

FiestaCubana 2009

Die SDAJ Trier und die Jeunesse Communiste Luxembourgeoise (JCL) laden alle FreundInnen des sozialistischen Cubas herzlich ein zu einer Cuba-Soli-Party zur Feier der nunmehr 50 Jahre der kubanischen Revolution!

Am Freitag, den 20. März im Infoladen in der Hommerstraße 14.

streetfighter Turnier 2009