Solidarität mit der DIDF-Jugend Mannheim!


Stellungnahme

In der Nacht von Samstag auf Sonntag war ein Mitglied des Jugendvorstands der DIDF-Jugend Mannheim mit 5 Freunden in Jungbusch unterwegs. Gegen 3 Uhr morgens wurde er gezielt als einziger aus der Gruppe von der Polizei ohne Angabe von Gründen herausgezogen.

Die Polizeibeamten hielten ihn zunächst fest und zwangen ihn dann zu fünft gewaltsam auf den Boden nieder. Währenddessen wurden ihm diverse Verletzungen am Kopf und Oberkörper zugefügt. Dies verschärfte sich als er versuchte aufzuschreien und fragte, wieso er geschlagen wird.

Darüberhinaus wurden Beweise von Zeugen, die das Geschehen per Video aufnahmen von der Polizei gelöscht und sie wurden gezwungen ihre Telefone auszuschalten.

Unserem Mitglied wurden Vorort keine Gründe für das gewaltsame Vorgehen genannt, erst nachdem er auf das Revier mitgenommen wurde, wurde ihm vorgeworfen, die Polizisten im Vorfeld mit „acab“ (all cops are bastards) beleidigt zu haben.

Er trug mehrere Schürfwunden und blaue Flecke, sowie eine Gehirnerschütterung davon und ist aktuell in ärztlicher Behandlung. Obwohl unser Vorstandsmitglied 17 Jahre alt und somit minderjährig ist, wurde seine Familie nicht benachrichtigt, als er auf dem Revier war.

Wir, die DIDF-Jugend Mannheim verurteilen diesen Angriff auf unser Vorstandsmitglied und fordern, dass die beteiligten Beamten zur Rechenschaft gezogen werden. Dieser Vorfall zeigt, wie sehr die Polizeiwillkür – in einer Zeit, in der in einigen Bundesländern die Befugnisse der Polizei noch weiter ausgebaut werden – zunimmt. Gleichzeitig ist das gewählte Herauspicken eines türkeistämmigen Jugendlichen aus einer Gruppe, die ansonsten nur aus Jugendlichen besteht, bei denen auf den ersten Blick kein Migrationshintergrund erkennbar ist, ein Paradebeispiel für den strukturellen Rassismus, der auch innerhalb der Polizeibehörde vorherrscht. Racial Profiling ist keine Ausnahme, sondern zur Regel geworden. Umso mehr trifft es uns, wenn solche Praktiken gegen Jugendliche, die sich in ihrer Freizeit aktiv ehrenamtlich engagieren und andere Jugendliche zu einem kritischen politischen Denken animieren, angewendet werden. Wir unterstützen unser Vorstandsmitglied bei dem weiteren rechtlichen und medialen Vorgehen gegen diese Willkür

Didf Jugend Mannheim


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🎵…dem haben wir’s geschworen…🎵

#LuxemburgLiebknechtLeninKeinerIstVergessen


Heute feiern wir den 147. Geburtstag von Karl Liebknecht. Geboren wurde Karl Liebknecht am 13. August 1871 in Leipzig. Sein Vater Wilhelm Liebknecht zählte neben August Bebel zu den Gründervätern der SPD und war Zeit seines Lebens einer der wichtigsten Wortführer des revolutionären Flügels der Partei.

In den 1890ern absolvierte Karl Liebknecht ein Studium der Rechtswissenschaften und erlangte schließlich auch die Doktorwürde. Er wurde durch sein Auftreten in zahlreichen Strafprozessen zu einem der bekanntesten linken Anwälte im Deutschen Reich der auch bald international Bekanntheit erlangte. Karl Liebknecht selbst trat um die Jahrhundertwende in die SPD ein und engagierte sich neben seiner Tätigkeit als Jurist fortan in der Jugendarbeit und in internationalen Zusammenhängen.

Bereits 1907 führte Liebknecht in seiner Schrift Militarismus und Antimilitarismus seine revolutionäre Gegnerschaft zur Kriegstreiberei aus, ein Schritt der ihm einen Hochverratsprozess mit hoher Öffentlichkeitswirkung bescherte. Fortan war Liebknecht bei den Herrschenden in Berlin, allen voran beim Kaiser, verhasst und gefürchtet wohingegen er bei den ArbeiterInnen in Berlin und anderen Teilen des Reiches große Popularität erlangte.

1908 wurde er Abgeordneter im Preußischen Landtag und 1912 zog er als jüngster SPD-Abgeordneter in den Reichstag ein. Dort setzte er seine antimilitaristischen Aktivitäten fort, kämpfte gegen eine Heeresvorlage die Steuermittel für die Aufrüstung von Heer und Flotte bereitstellen sollte und deckte im Kronwalzer-Skandal auf das das Rüstungsunternehmen Krupp durch die Bestechung von Mitarbeitern des Kriegsministeriums an geheime Wirtschaftsinformationen gelangt war.

Kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges reiste Liebknecht durch Europa und setzte sich vehemment dafür ein das die internationale Arbeiterbewegung geschlossen gegen jegliche Kriegspläne der Herrschenden zusammenhielt. Nachdem die SPD-Führung eingeknickt war und nicht nur die Kriegskredite bewilligte sondern auch ideologisch die chauvinistische Linie der Herrschenden mittrug, blieb Karl Liebknecht hingegen standhaft. Er organisierte in Deutschland die Kriegsgegner und agitierte öffentlich gegen den Krieg. Von der Parteiführung wurde er dafür beleidigt sowie bedroht und von staatlicher Seite kam es zu Repressionen gegenüber seiner Person. Liebknecht war auch der einzige Abgeordnete neben Matthias Erzberger der die Verbrechen des mit Deutschland verbündeten Osmanischen Reichs, die Unterdrückung der arabischen Nationalbewegung und den Völkermord an den Armeniern, öffentlich im Reichstag anprangerte.

Am 1. Mai 1916 führte Liebknecht eine Antikriegsdemonstration in Berlin an bei der er öffentlich ausrief: „Nieder mit dem Krieg! Nieder mit der Regierung!“. Daraufhin wurde er von der dort anwesenden Polizei verhaftet und anschließend wegen Hochverrats angeklagt. Anlässlich seines Prozessbeginn organisierten sich 50.000 Berliner zur einem spontanen Solidaritätsstreik. Auch wenn diese Aktion nicht verhindern konnte das Liebknecht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde, so zeigte sie doch offensichtlich das der Widerstand gegen den 1. Weltkrieg nicht nur ungebrochen war sondern tatsächlich anwuchs.

1918 wurde Liebknecht im Rahmen einer allgemeinen Amnestie begnadigt. Unverzüglich machte er sich auf en Weg nach Berlin und organisierte dort gemeinsam mit Rosa Luxemburg die revolutionären Kräfte. Als am 8. November der Kieler Matrosenaufstand den Beginn der Novemberrevolution einläutete, reagierten Liebknecht und seine MitstreiterInnen schnell und organisierten für den folgendne Tag mehrere Aufmärsche in Berlin. Im Berliner Tiergarten rief Liebknecht am 9. November gegen mittags eine „Freie Sozialistische Republik Deutschland“ aus, nahezu zeitgleich hatte der SPD-Politiker Philipp Scheidemann die „Deutsche Republik“ ausgerufen. Fortan begann ein Machtkampf zwischen
Revolutionären und Reformisten, bei dem sich die SPD-Führhung schließlich des kaiserlichen Militärs bediente um die Revolution niederzuringen. Am 1. Januar 1919 verkündeten Liebknecht, Luxemburg und andere Revolutionäre die Gründnung der Kommunistischen Partei Deutschlands und iniitierten ab dem 8. Januar einen Generalstreik der in einen offenen Aufstand mündete. Die Übergangsregierung unter dem Sozialdemokraten Friedrich Ebert ließ daraufhin die Revolution durch militärische Gewalt niederschlagen. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden durch das von der Regierung beauftragte Militär ermordet und viele ihrer Anhänger fielen Hinrichtungen und Massakern zum Opfer.

Bis auf die Zeit in der der Faschismus in Deutschland an der Macht war gedenken seit 1919 jährlich KommunistInnen und SozialistInnen im Januar in Berlin im Rahmen der LL-Demonstration der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Neben seiner theoretischen Arbeit sowie seiner Rolle bei der Gründnung der Kommunistischen Partei ist Karl Liebknecht als unerschütterlicher Revolutionär und Antimilitarist bis heute ein Vorbild für uns im Kampf gegen Imperialismus und Krieg sowie in unseren Einsatz für militärische Abrüstung und die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft.

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Foto (Library of Congress) public domain
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:KLiebknecht.jpg


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#marxhatzukunft

Gepostet am 12. August 2018 Aktionen

#marxhatzukunft

Gepostet am 5. August 2018 Aktionen


Solidarität mit dem SCHMIT-Z! Wir lassen uns nicht unterkriegen!

#noHomophobia #prohomo
#solidaritätmitschmitz





Kurz vor dem 25sten Geburtstag unseres queeren Zentrums SCHMIT-Z. In der Nacht vom 4. auf den 5. August wurde gegen 2:50 Uhr das SCHMIT-Z attackiert. 3 junge Männer wurden gesichtet, wie sie mit Füßen eine Scheibe eingetreten haben. Ebenfalls wurde mit Blut eine noch nicht verständliche Inschrift hinterlassen. Falls es weitere Zeugen gibt, sollen die sich bitte bei der zuständigen LSBTI-Beauftragten der Trierer Polizei Jenny Maxminer (Tel.: 0152 28855113; Mail: jenny.maxminer@polizei.rlp.de) oder bei uns melden. Ob da auch ein Zusammenhang besteht, dass in den letzten Wochen 2 Mal die Plakate an derselben Holztafel neben dem Fenster abgerissen wurden?
Die Polizei ermittelt, wir haben selbstverständlich Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.
Wir lassen uns nicht unterkriegen, im Gegenteil!
Wir werden am 11. August auf dem Platz und bei uns ein Fest der Vielfalt und Akzeptanz feiern: https://www.facebook.com/events/2060231400888731/
Wir setzen uns weiter mehr denn gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein #gegenHomophobie #Schmitz #solidaritätmitschmitz


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Atentado contra Maduro en Caracas

Gepostet am 5. August 2018 Aktionen


Versuch eines Attentats auf den Präsidenten von #Venezuela Nicolas #Maduro

Hands Off Venezuela!
Solidarität mit dem Aufbau des Sozialismus in Venezuela!

Atentado contra Maduro en Caracas

Atentado contra Maduro en Caracas #Venezuela


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www.sdaj.org

Gepostet am 1. August 2018 Aktionen


Repressionsfall in Nürnberg – Solidarität mit der SDAJ München

#AnnaUndArthurHaltensMaul
Rote Hilfe Deutschland

www.sdaj.org

Vor einigen Wochen haben wir von einem akuten Repressionsfall in Nürnberg berichtet.

Einer unserer Genossen wurde während der Proteste gegen den Landesparteitag der AfD in Nürnberg am 9. Juni mit einem konstruierten Tatvorwurf der gefährlichen Körperverletzung festgenommen und dabei gezielt unter Druck gesetzt Informationen über seine politische Aktivität und die SDAJ, die ein paar Stunden zuvor auch eine Demonstration angemeldet hatte, preiszugeben. Hierbei bediente sich die Polizei der Erpressung mithilfe langfristig gesammelter Informationen über die private und berufliche Situation des Genossen. Trotz der Drohungen, der Missachtung seines Rechts Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufzunehmen durch die Polizei sowie widerrechtlicher DNA-Proben hielt der Genosse dicht und ließ sich nicht einschüchtern.

Viele unserer Bündnispartner haben sich bereits solidarisch erklärt und eine Erklärung zu den Vorkommnissen unterstützt.
Mittlerweile hat auch unsere griechische Schwesterorganisation, die Kommunistische Jugend Griechenlands (KNE), eine Soli-Erklärung verfasst und uns zukommen lassen.

Wir danken den Genossinnen und Genossen für ihre Anteilnahme und Unterstützung! Hoch die Internationale Solidarität!

https://www.sdaj.org/2018/07/21/aktueller-repressionsfall-solierklaerung-der-kne/


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Bitte Mal einen Like bei dieser coolen Seite lassen und abonnieren! 🙂


On this day, 30 July 2014, a couple of us started the Working Class History Facebook page. Over the last 12 months we have started a podcast, a YouTube channel, an Instagram account, a Tumblr and a proper Twitter account, have grown by 75k followers and our content has been seen by over 20 million people. This has been possible thanks to support from people’s generous donations on patreon over the last few months. We have more exciting projects, and big plans for expansion, so if you appreciate the work we do please consider supporting us on patreon as a birthday present! You also get benefits like exclusive access to content like bonus podcast audio, previews of our history map, access to our archive of events, free merch and more, here: https://patreon.com/workingclasshistory


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#marxhatzukunft

Gepostet am 29. Juli 2018 Aktionen

Die SDAJ unterstützt den Aufruf eines breiten Bündnisses für die Seebrücken-Demo in Trier:

Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.

Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.

Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.
In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können. Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr!

WIR ALLE SIND DIE SEEBRUECKE

 

Kommt am Freitag, 27.Juli 2018 ab 18Uhr zur Demonstration für sichere Häfen zur Porta Nigra in Trier!