❗️Kundgebungsverschiebung auf unbestimmte Zeit❗️

Protest wäre so bitter notwendig. Öffentlicher Protest, auf der Straße. Mit Reden, Transparenten und allem, was dazu gehört. Um deutlich zu machen, dass es nicht sein kann, dass auch ein Jahr Pandemie nichts an der Ausrichtung unserer Wirtschaft auf Profit, an der Unterfinanzierung unseres Gesundheits- und Schulsystems, an fehlender Hilfe für Geflüchtete, Obdachlose oder Familien in Not, an Aufrüstung und Kriegspolitik geändert hat. Dass es nicht sein kann, Millionen Kunstschaffende und Gewerbetreibende um ihre Existenz und Millionen Beschäftigte um ihren Arbeitsplatz bangen zu lassen, während Geld und Mittel da wären – während Milliardäre reicher werden und Großkonzerne Gewinne einfahren.

Wegen alledem wäre es wichtig, auf die Straße zu gehen, aber gleichzeitig können wir das derzeitige Infektionspotential einer Kundgebung nicht ignorieren. Das kapitalistische System und die danach ausgerichtete Politik der Regierung kosten Menschenleben. Aber das würden wir auch mit einer Kundgebung am Samstag auf dem Kornmarkt nicht ändern können. Das ist leider ein wesentlich komplizierterer, ein wesentlich längerer Kampf.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns nach erneuter Diskussion und in Anbetracht der sich rasant verschlechternden Infektionslage dafür entschieden, die geplante Kundgebung abzusagen, da auch die kleinste Erhöhung des Infektionspotentials in der jetzigen Situation nicht gerechtfertigt erscheint.

Wir werden diese Kundgebung, sobald es aus Sicht des Gesundheitsschutzes vertretbar ist, nachholen. Bis dahin, setzt euch abseits der Straße auf allen zur Verfügung stehenden Wegen gegen die Schweinereien des kapitalistischen Systems ein, tretet jeder Verharmlosung der Gefährlichkeit der Pandemie entgegen und bleibt gesund!

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Am Freitag, 20. November 2020 um 20Uhr startet der Lesekreis anlässlich des diesjährigen 200. Geburtstags von Friedrich Engels.

Wir lesen und diskutieren seine Schrift "Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats".

Wegen der Corona-Pandemie und den geltenden Kontaktbeschränkungen findet der Lesekreis online statt – anmelden kann man sich per Email an sdaj-trier@riseup.net

Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

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Aufgrund der andauernden Covid-19-Pandemie wollte Verdi zunächst die für dieses Jahr anstehende Tarifrunde für den „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst“ (TVöD) aussetzen. Die Arbeitgeberseite (VKA) bestand jedoch darauf, die Verhandlungen durchzuführen, da sie auf die geringe Mobilisierungsfähigkeit der Gewerkschaften setzte.
Wie die vielen, stark besuchten Warnstreikaktionen gezeigt haben, haben die Arbeitgeber sich hier verschätzt. Das Verhandlungsergebnis vom 25.10.2020 wird derweil an der Verdibasis kontrovers diskutiert. Zwar konnten die größten Angriffe der VKA abgewehrt werden, was der Streikbereitschaft der Beschäftigten zu verdanken ist. Dennoch hätten sich viele Beschäftigte angesichts der Solidaritätsbekundungen während der ersten Pandemiewelle weitergehende Verbesserungen gewünscht.
Wie können wir verhindern, dass die lange Laufzeit lähmend auf den Kampfgeist und die kommenden Auseinandersetzungen wirkt?
Wie treten wir der Spaltung der Berufsgruppen entgegen, die zum Teil im Verhandlungsergebnis festgeschrieben sind?
Was können wir aus diesem Arbeitskampf für die nächsten lernen, beispielsweise für die Anfang nächsten Jahres anstehende schwierige Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie vorbereitet?
Diese und weitere Fragen wollen wir in unserem Livestream am 08.11.2020 um 19:00 Uhr mit Jonas (22, Gesundheits- und Krankenpfleger in Essen) diskutieren. Der Genosse ist streikerfahren (2018 streikte sein Betrieb 11 Wochen für Entlastung) und Mitglied der Vertrauensleuteleitung seines Betriebes.

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Solidarität mit den Streikenden!

Das "Angebot" der Arbeitgeberseite ist ein schlechter Witz. Statt wie von Ver.di gefordert 4,8% Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von 12 Monaten, sollen es gerade einmal 3,6% über drei Jahre verteilt sein, also etwas mehr als 1% durchschnittlich mehr pro Jahr. Das würde vermutlich nicht einmal die Inflation ausgleichen und kommt damit einer Reallohnsenkung gleich. Von der so wichtigen Forderung Ver.dis nach einer Mindesterhöhung von 150€, was gerade untere Einkommen stärken würde, wollen die Arbeitgeber schon gar nichts wissen. Angesichts dessen zeigen wir uns vollstens solidarisch mit den heute erneut streikenden Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Auch wenn wir dieses Mal nicht mit den Kollegen und Kolleginnen vor dem Krankenhaus in Saarburg stehen können, können sich die von zu Hause aus Streikenden unserer Unterstützung sicher sein!

Besondere Solidarität gilt natürlich auch für die heute das erste mal streikenden Erzieher*innen!

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Gestern haben wir uns zusammen mit der DKP Trier dem antifaschistischen Protest gegen den Bürgerdialog der AfD mit MdB Nicole Höchst, welche unter anderem Merkel mit Hitler verglich und auch gerne mal mit Faschisten wie Marko Kurz kooperiert z. B. in dem sie auf seinen Veranstaltungen in Kandel als Hauptrednerin auftrat, angeschlossen. Das Restaurant sah trotz vorher angebrachten Bedenken keinerlei Probleme damit eine in Teilen faschistische Partei zu beherbergen. Aufgebracht durch das Abspielen von Bella Ciao, „begrüßte“ der Besitzer den Gegenprotest mit einem Griff in seinen Schritt und wildem pöbeln.

Bis zu 50 Menschen haben gestern über mehrere Stunden lautstark gezeigt, dass in Trier kein Platz für Faschisten ist. Stabile Nummer, vor allem in Anbetracht der sehr spontanen und kurzen Mobilisierung

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Auch heute stehen wir seit den frühen Morgenstunden solidarisch an der Seite der streikenden Kolleg*innen im Saarburger Krankenhaus.

Last euch kein schlechtes Gewissen einreden! Die Forderungen nach mehr Personal und mehr Geld sind mehr als gerechtfertigt! Schluss mit der Privatisierung des Gesundheitswesens! DRG System abschaffen!

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Auch morgen wird im Krankenhaus Saarburg gestreikt! Wir stehen voll hinter den Beschäftigten und ihren Forderungen! Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit den streikenden Kolleg*innen ✊ #sdaj #trier #sdajtrier #arbeiterjugend #verdi #warnstreik




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Liebe Freunde und Freundinnen,

die nachfolgende Rede wurde von uns schon einmal in ähnlicher Form vor zwei Jahren gehalten, an der Akutalität hat sich leider nichts geändert.

Wir von der SDAJ Trier begrüßen ebenfalls, dass diese Demo stattfindet, auch wenn die gerade laufende Stadtratssitzung nichts an der grundsätzlichen Unterfinanzierung unabhängiger Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit ändert, noch an dem Verständnis rüttelt, dass solche Arbeit sich finanziell möglichst selber tragen soll. Ein Verständnis, dass mit der Schuldenbremse 2009, die Bund und Ländern die Aufnahme von Krediten fast unmöglich macht, manifestiert wurde auch wenn diese während der Corona Pandemie nun zwangsweise gelockert werden musste.

In nahezu allen Bereichen der öffentlichen Aufgabenerfüllung hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten dieses als wirtschaftliches Denken angepriesene System Bahn gebrochen, seies bei der Sicherstellung öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, der Schul- und Universitätsbildung oder dem öffentlichen Wohnungsbau. Im Gesundheits- und Pflegesektor ist man sogar schon einen Schritt weiter: finanzielle Ausgeglichenheit wird hier bereits vielerorts durch knallharte Profiterwirtschaftung ersetzt. An den Krankheiten der Menschen Geld zu verdienen klingt eigentlich absurd, entspricht aber vollkommen dem marktwirtschaftlichen Prinzip alles und jeden zur Ware zu machen.

Bei der Schulbildung hält man sich mit der Privatisierung zwar noch zurück, aber chronische Unterfinanzierung haben auch hier ihre Spuren hinterlassen: katastrophaler baulicher Zustand der Lehrgebäude, viel zu große Klassen und schlechte Unterrichtsqualität aufgrund fehlenden oder pädagogisch überhaupt nicht ausgebildetem Personal – der Sanierungsstau beläuft sich an deutschen Schulen mittlerweile auf 34 Milliarden Euro. Dass die Finanzierung über sog. Drittmittel, d.h. vor allem Geld privater Konzerne, in immer größerem Ausmaß als Lösung fürdie Probleme an Schulen und Universitäten angesehen wird, zeigt anschaulich wie weit sich die Regierenden schon von dem Anspruch eines öffentlichen Bildungsauftrages entfernt haben.

Aber ist es denn wirklich so, dass für all das kein Geld da wäre? Ist eine Schließung des Exhauses sowieso unvermeidlich, weil sich z.B. die Renovierung des Gebäudes nicht lohnt?Wenn ich so durch die Straßen einer beliebigen deutschen Stadt gehe, habe ich das Gefühl für eine etwas andere Art der Jugend- und Kinderarbeit scheint Geld keine Rolle zu spielen. Zigtausende Plakat- und Werbeflächen werden gemietet, aufwendige Imagefilme gedreht, ganze Straßenbahnen und Busse stilgerecht zugekleistert. „Was sind schon 1000 Facebook-Freunde gegen einen Kameraden?“, „Krisenherde löschst du nicht mit Abwarten und Teetrinken“ oder schließlich genauso knackig wie erschütternd „#führen“ – das sind die Botschaften, die überall auf Kosten der öffentlichen Hand vor allem unters junge Volk gebracht werden. Eingebettet ist diese millionenschwere Bundeswehr-Kampagne in eine massive Aufrüstungs- und Militarisierungsstrategie der Bundesregierung, die eine Erhöhung des Rüstungsetats um 2% , das wären 30 Milliarden mehr, in den kommenden Jahren vorsieht. Wäre Kriegsministerin Annegret Kramp karrenbauer an Ehrlichkeit gelegen, müsste auf ihren Plakaten stehen:„Was sind schon 1000 Pflegekräfte gegen einen völkerrechtswidrigen Kriegseinsatz?“„Was sind schon 1000 Lehrer gegen einen deutschen Leopard-Panzer, der auch im fernen Afrika die Profite heimischer Konzerne schützt?“„Was sind schon 1000 Streetworker gegen einen 18jährigen, der in Afghanistan hautnah erleben kann, wie sicher dieses Herkunftsland ist?“Wir fordern: Mehr Geld für öffentliche Gesundheitsversorgung, Bildung und Kulturarbeit statt Militarisierung und Aufrüstung!

Doch ist es nicht nur Rüstung, wo das Geld hinfließt. Sei es die auf 50 Milliarden Euro geschätzte Bankenrettung im Rahmen der Finanzkrise, das Fehlen einer Vermögens-, Millionärs- und echten Erbschaftssteuer oder die Verscherbelung öffentlichen Eigentums weitunter Wert an private Konzerne – überall zeigt sich, dass der Staat in unserer heutigen Gesellschaft die Interessen der Reichen, der Banken und Konzerne vertritt. Im Kampf um die Verbesserung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, sprich der Verwertungsbedingungen fürdas hiesige Kapital, spielen die Interessen der arbeitenden Bevölkerung keine Rolle. Jede kleine Verbesserung muss hart erkämpft und bereits vorhandene Rechte gegen Angriffe verteidigt werden. Es ist notwendig und richtig, um den Erhalt und die Finanzierung jedes Kultur- und Jugendzentrums zu kämpfen. Wir unterstützen diesen Kampf, rufen aber gleichzeitig dazu auf, auch das System zu hinterfragen, dass uns diesen Kampf aufzwingt, genauso wie es uns immer wieder den Kampf für scheinbar Selbstverständliches aufzwingt. Ob es um die Rettung von Menschen in Seenot geht, den Schutz von Wäldern, die für Profite gerodet werden sollen oder den Kampf für ein Land, in dem Menschen anderer Hautfarbe nicht durch die Straßen gejagt werden. All diese Missstände, dieser ganze alte und neue Dreck, gegen den wir in immer häufigeren Abständen auf die Straße gehen müssen, finden ihre Wurzeln im kapitalistischen Wirtschaftssystem und wir werden nicht müde zu betonen, dass eine andere Gesellschaft möglich und notwendig ist!

Es könnte eingewandt werden, dass der Trierer Stadtrat ja weder die Bundeswehr-Kampagne noch die Schuldenbremse oder die Bankenrettung beschlossen hat. Das stimmt, aber gab es denn etwa relevanten Protest dagegen? Bekommt nicht auch in Trier die Bundeswehr vom Melderegister automatisch die Adressen junger Menschen, um sie gezielt als Kanonenfutter im weltweiten Kampf für deutsche Profite anzuwerben? Und sind die meisten im Stadtrat sitzendenden Politiker nicht in Parteien, die all die Schweinereien auf den Weg gebracht haben?

Von CDU und FDP müssen wir in diesem Zusammenhang freilich nicht reden. Aber waren esdenn nicht SPD und Grüne, die den Spitzensteuersatz und die Unternehmenssteuer senkten, die erste deutsche Beteiligung an einem Angriffskrieg seit 1945 beschlossen und ein auf die Bereicherung einiger Weniger gerichtetes Wirtschaftssystem nicht bekämpft, sondern mit der Agenda 2010 sogar noch perfektioniert haben? Wer eine solche Politik betreibt, der kann sich über die Unterfinanzierung von Kinder- und Jugendarbeit nicht beschweren. Und wenn Sozialdemokraten oder Grüne es doch tun, ohne ihre kapitalismusfreundliche Politik infrage zu stellen oder gar zu ändern, dann ist das nichts als widerliche Heuchelei. Die Erfüllung öffentlicher Aufgaben, zu denen die kostenfreie Bereitstellung von Konzert undProberäumen genauso zählt wie die Unterstützung unabhängiger Kultur- und Jugendarbeit, darf nicht einem ständigen Finanzierungsdruck ausgesetzt sein.Daher unterstützen wir den Kampf um den Erhalt des Exhaus am Standort Trier Nord, den Erhalt der Kulturarbeit im Exhaus und die Stärkung der freien Kulturszene in der ganzen Stadt und solidarisieren uns mit den von Arbeitslosigkeit betroffenen Mitarbeiter*innen.

Wir unterstützen die Forderung Streetwork, Fanprojekt, offene Jugenadarbeit unter einem Dach zuerhalten und fordern die Bereitstellung der versprochenen Ausweichräume für die Zeit der Renovierung und deren weitere Nutzung für die unabhängige Jugendarbeit.

Lasst uns gemeinsam für die Schaffung von Freiräumen kämpfen – schenkten wird man sie uns nicht!

Rettet das Exhaus!

#sdaj #trier #sdajtrier #arbeiterjugend #exhausbleibt




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Heute um 16:30 Uhr vor dem Rathaus!

Kommt vorbei und lasst uns laut und deutlich zeigen, was wir fordern:

– Solidarität mit den Exhaus-Beschäftigen

– Erhalt des Exhauses am Standort in Trier-Nord!

– Erhalt der Kulturarbeit im Exhaus und Stärkung der freien Kulturszene in der ganzen Stadt!

– Streetwork, Fanprojekt, offene Jugendarbeit und sozialpädagogische Arbeit unter einem Dach!

– Bereitstellung der versprochenen Ausweichräume für die Zeit der Renovierung und deren weitere Nutzung für die unabhängige Jugendkultur!

https://m.facebook.com/events/665073244140889

#sdaj #trier #sdajtrier #arbeiterjugend #exhausbleibt




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Seit 7 Uhr heute Morgen stehen wir bei den Streikenden in Saarburg. Es freut uns wie viele Menschen sich dem ersten Streik im Saarburger Krankenhaus angeschlossen haben! Vollste Solidarität ❤️✊ #sdaj #trier #sdajtrier #warnstreik #verdi #arbeiterjugend @ Krankenhaus Saarburg




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