Aufgrund der andauernden Covid-19-Pandemie wollte Verdi zunächst die für dieses Jahr anstehende Tarifrunde für den „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst“ (TVöD) aussetzen. Die Arbeitgeberseite (VKA) bestand jedoch darauf, die Verhandlungen durchzuführen, da sie auf die geringe Mobilisierungsfähigkeit der Gewerkschaften setzte.
Wie die vielen, stark besuchten Warnstreikaktionen gezeigt haben, haben die Arbeitgeber sich hier verschätzt. Das Verhandlungsergebnis vom 25.10.2020 wird derweil an der Verdibasis kontrovers diskutiert. Zwar konnten die größten Angriffe der VKA abgewehrt werden, was der Streikbereitschaft der Beschäftigten zu verdanken ist. Dennoch hätten sich viele Beschäftigte angesichts der Solidaritätsbekundungen während der ersten Pandemiewelle weitergehende Verbesserungen gewünscht.
Wie können wir verhindern, dass die lange Laufzeit lähmend auf den Kampfgeist und die kommenden Auseinandersetzungen wirkt?
Wie treten wir der Spaltung der Berufsgruppen entgegen, die zum Teil im Verhandlungsergebnis festgeschrieben sind?
Was können wir aus diesem Arbeitskampf für die nächsten lernen, beispielsweise für die Anfang nächsten Jahres anstehende schwierige Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie vorbereitet?
Diese und weitere Fragen wollen wir in unserem Livestream am 08.11.2020 um 19:00 Uhr mit Jonas (22, Gesundheits- und Krankenpfleger in Essen) diskutieren. Der Genosse ist streikerfahren (2018 streikte sein Betrieb 11 Wochen für Entlastung) und Mitglied der Vertrauensleuteleitung seines Betriebes.

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Solidarität mit den Streikenden!

Das "Angebot" der Arbeitgeberseite ist ein schlechter Witz. Statt wie von Ver.di gefordert 4,8% Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von 12 Monaten, sollen es gerade einmal 3,6% über drei Jahre verteilt sein, also etwas mehr als 1% durchschnittlich mehr pro Jahr. Das würde vermutlich nicht einmal die Inflation ausgleichen und kommt damit einer Reallohnsenkung gleich. Von der so wichtigen Forderung Ver.dis nach einer Mindesterhöhung von 150€, was gerade untere Einkommen stärken würde, wollen die Arbeitgeber schon gar nichts wissen. Angesichts dessen zeigen wir uns vollstens solidarisch mit den heute erneut streikenden Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Auch wenn wir dieses Mal nicht mit den Kollegen und Kolleginnen vor dem Krankenhaus in Saarburg stehen können, können sich die von zu Hause aus Streikenden unserer Unterstützung sicher sein!

Besondere Solidarität gilt natürlich auch für die heute das erste mal streikenden Erzieher*innen!

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Auch heute stehen wir seit den frühen Morgenstunden solidarisch an der Seite der streikenden Kolleg*innen im Saarburger Krankenhaus.

Last euch kein schlechtes Gewissen einreden! Die Forderungen nach mehr Personal und mehr Geld sind mehr als gerechtfertigt! Schluss mit der Privatisierung des Gesundheitswesens! DRG System abschaffen!

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Auch morgen wird im Krankenhaus Saarburg gestreikt! Wir stehen voll hinter den Beschäftigten und ihren Forderungen! Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit den streikenden Kolleg*innen ✊ #sdaj #trier #sdajtrier #arbeiterjugend #verdi #warnstreik




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Seit 7 Uhr heute Morgen stehen wir bei den Streikenden in Saarburg. Es freut uns wie viele Menschen sich dem ersten Streik im Saarburger Krankenhaus angeschlossen haben! Vollste Solidarität ❤️✊ #sdaj #trier #sdajtrier #warnstreik #verdi #arbeiterjugend @ Krankenhaus Saarburg




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Morgen findet im Kreiskrankenhaus Saarburg der erste Streik in der Geschichte des Hauses statt. Seit Jahren machen wir mit unserer Kleinzeitung, der "Roten Spritze", auf die schlechten Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen aufmerksam. Wenn die Beschäftigten des Krankenhauses nun völlig zu Recht zumindest eine kleine Verbesserung einfordern und sich der staatliche Arbeitgeber unter fadenscheinigen Argumenten dem entziehen will, stehen wir an der Seite der Streikenden. Nicht erst die letzte Zeit hat deutlich gemacht, dass eine höhere Entlohnung das Mindeste ist, um der harten Arbeit der Krankenhausbeschäftigten Rechnung zu tragen. Kommt, wenn ihr könnt, morgen zum Warnstreik und zeigt euch solidarisch!

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